Slowenisches AKW Krsko hält Europa in Atem
Categories: Stufe 1 - Störung
Written By: Stephan

Ein Zwischenfall im AKW Krsko hat europaweit für Schlagzeilen gesorgt. Nach einem Leck im Kühlkreislauf des Reaktors wurde das komplette Kraftwerk heruntergefahren. Es bestehe keine Gefahr für Menschen oder die Umwelt, sagte die Sprecherin der slowenischen EU-Ratspräsidentschaft, Maja Kocijancic. Es sei Wasser entwichen, jedoch „kein radioaktives Material“. SpiegelOnline berichtete von stark erhöhten Strahlungswerten kurz vor Bekanntwerden des Unfalls.
Der Zwischenfall sorgte europaweit für die höchste nukleare Alarmstufe seit Tschernobyl. Greenpeace wies vehement auf das Gefahrenpotential hin:
Breuer hob hervor, dass es in Krsko zu einem Kühlmittelverlust gekommen sei. “Und das ist prinzipiell das Schlimmste, was in einem Atomkraftwerk passieren kann.” In diesem Fall bestehe die Gefahr einer Kernschmelze. Auch wenn die Behörden Entwarnung gegeben hätten, sei man “noch nicht auf der sicheren Seite”, sagte sein Kollege Heinz Smital dem Audiodienst der dpa. “Ein Leck im Primär-Kühlkreislauf ist sehr kritisch.” Dabei gehe es weniger darum, ob radioaktives Wasser austritt, sondern ob man den Reaktorkern weiter kühlen kann. Unmittelbar nach dem Abschalten sei “die Hitze so hoch, dass es zur Kernschmelze kommen kann”,
berichtet SpiegelOnline.





















