Tricastin – Juli 2008
Categories: Stufe 1 - Störung
Written By: Stephan

30.000 Liter radioaktiver Uranlösung traten Anfang Juli 2008 aus dem AKW Tricastin in Frankreich aus. Teile davon gelangten offenbar ungehindert in naheliegende Flüsse. Die Menge der ausgetretenen Flüssigkeit entspreche knapp 360 Kilogramm nicht angereicherten Unans, berichtete Focus Online. Den Anwohnern dreier naheliegender gemeinden wurde die Entnahme von Fluss- sowie Grundwasser verboten, außerdem wurden das Bewässern der Felder, Angeln oder Wassersportarten generell verboten.
Heute.de berichtete:
Eine Tochterfirma des Atomkonzerns Areva meldete den Unfall laut ASN erst am Dienstagmorgen. Nach Angaben von Socatri war der Behälter mit radioaktiver Flüssigkeit aber am Montagabend kurz vor Mitternacht übergelaufen.
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In Deutschland heizte der Vorfall die Diskussion über die Gefahren der Atomkraft weiter an. “Es ist nicht so, dass das alles unproblematisch ist”, sagte Umwelt-Staatssekretär Michael Müller (SPD). Der Vorfall zeige, dass “in Atomkraftwerken immer wieder Dinge passieren, mit denen keiner rechnet.”





















