Leck in französischem AKW Pierrelatte
Categories: Stufe 1 - Störung
Written By: Stephan

Das französische AKW Pierrelatte leckt. Bis zu 250 Gramm radioaktives Uran gelangten jährlich durch ein defektes Ventil in einen unterirdischen Abwasserkanal. Es ist derzeit noch nicht bekannt, wie lange das Leck bereits besteht. Die Betreiberfirma Comurhex, eine Tochter des Areva-Konzerns, teilte mit, es bestünde jedoch keine Gefahr für Anwohner oder Mitarbeiter. Spiegel Online berichtet:
Comurhex gab an, Arbeiter hätten am Donnerstag während Modernisierungsarbeiten in der Atomanlage bemerkt, dass ein Ventil defekt gewesen sei. Dadurch seien gelegentlich Abwässer aus einem Analyselabor in einen eigentlich nicht mehr genutzten Abwasserkanal gelangt. Die Abwässer sollten demnach eigentlich in eine Wiederaufbereitungsanlage geleitet werden. “Angesichts des geringen und sehr unregelmäßigen Durchflusses kann die Menge des betroffenen Materials nur gering sein”, hieß es in der Erklärung der Betreiber.





















