Frontal 21: Die Lüge von billigem Atomstrom
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Written By: Stephan

Von sicheren Endlagern und was Bundeskanzlerin Angela Merkel damit zu tun hat.
Politiker und Atomlobby lassen bei keiner Gelegenheit aus, vor einem Energiedefizit und/oder wahnsinnig steigenden Energiepreisen zu warnen. CDU und CSU möchten hier u.a. entgegenwirken, indem die Laufzeit veralteter Kraftwerke weiter verlängert werden soll, was ein enormes Sicherheitsrisiko bedeutet, wie die aufgelisteten Stör- und Unfälle auf dieser Seite einfach ersichtlich aufzeigen. Doch nicht nur im Bereich AKW-Betrieb möchten uns die Parteien mit dem C im Namen offenbar wichtige Details vorenthalten. Auch bei der Endlagerproblematik scheint Desinformation das Stichwort des Jahrzehnts zu sein, wie folgender Frontal21-Bericht zeigt. So sind gerade einmal 5 % der Kosten für das mittlerweile sanierungsbedürftige ‘Endlager’ Morsleben von der Atomwirtschaft gezahlt worden, den Rest der knapp 2,5 Mia. Euro zahlt schlichtweg der Steuerzahler. Dass sich damit der Preis für Atomstrom sicher gut subventionieren lässt, steht außer Frage.
Die Kosten werden sozialisiert, die Gewinne privatisiert.
Ein spannendes Detail am Rande ist hierbei die Rolle der Bundeskanzlerin Angela Merkel, früher Umweltministerin und damit auch zuständig für Fragen zur Endlagerproblematik.
Das Schlusszitat des Frontal21 Sprechers:
Schon für die Regierung unter Helmut Kohl wurde der wahre Preis der Atomenergie mit 4 DM pro kWh berechnet, das ist fast das Dreifache des heute teuersten solaren Ökostroms.




















