Das AKW Gundremmingen und die Kinderleukämie – Zufall?

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Written By: Stephan
Das AKW Gundremmingen und die Kinderleukämie – Zufall?

Die Augsburger Allgemeine berichtete gestern über ein Symposium von Ärzten, Wissenschaftlern und Naturschützern in Augsburg. Dabei kam Interessantes zutage:

Die vom BfS (Bundesamtes für Strahlenschutz) in Auftrag gegebene Studie verglich die Krankheitsfälle in den Kreisen mit AKW mit anderen. In einer Presseerklärung des Bundesumweltamtes heißt es zur Studie: „Im Fünf-Kilometer-Umkreis um die Reaktoren wurde im Untersuchungszeitraum von 1980 bis 2003 festgestellt, dass 37 Kinder neu an Leukämie erkrankt sind. Im statistischen Durchschnitt wären 17 Fälle zu erwarten gewesen.“

[...]

„Bei Versicherungen berechnet man das Risiko mit der Formel Wahrscheinlichkeit mal zu erwartender Schadenssumme. Selbst wenn nur einmal in 1000 Jahren ein schlimmer AKW-Unfall passiert, ist der Schaden nicht zu verantworten“, sagte Kamm. Ähnlich sah es auch der Physiker Wolfgang Neumann, der sich mit Verweis auf Materialverschleiß gegen eine Laufzeitverlängerung aussprach und wegen der ungelösten Frage des Endlagers einen Ausstieg forderte.

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