Atom-U-Boote: gesunkene Boote
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Written By: Stephan

Ein Auszug aus der Wikipedia zu Atom-U-Booten und deren Sicherheit:
Bisher sind sieben Atom-U-Boote bestätigterweise gesunken, zwei davon auf Seiten der USA und fünf aus der Sowjetunion/Russland. Hierbei ist zu beachten, dass einige der U-Boote, zum Beispiel die sowjetische K-429 zwar starken Wassereinbruch erlitten haben, der Rumpf selber aber intakt gelieben ist, das Boot wurde später gehoben. Daher variieren die Zahlen je nach Quelle teilweise. Auch ist fraglich, ob Atom-U-Boote der chinesischen Volksbefreiungsarmee gesunken sein können.
Das erste verlorene Atom-U-Boot überhaupt war 1963 die USS Thresher (SSN-593), die bei Tieftauchtests mit der gesamten Besatzung von 129 Mann verloren ging. Fünf Jahre später sank das zweite US-Boot. Der Grund für die Explosion, die sich 1968 an Bord der USS Scorpion (SSN-589) ereignete, ist nie sicher geklärt worden. Heute wird vermutet, dass eine defekte Torpedobatterie diese ausgelöst haben könnte. 99 Seeleute verloren dabei ihr Leben.
1970 brach an Bord der sowjetischen K-8 ein Feuer aus. Das Boot wurde in Schlepp genommen, während welchem es mit 52 Mann unterging. 1986 detonierte an Bord der sowjetischen K-219 der Treibstofftank einer Interkontinentalrakete nach einem Leck in der Siloabdeckung. Das Schiff hielt sich über zwei Tage an der Wasseroberfläche, sank aber letztendlich. Die Crew konnte vorher von Bord gehen. Weniger als drei Jahre später ging die K-278 Komsomolez nach einem Feuer verloren, wobei 42 Besatzungsmitglieder umkamen. 2000 sank das russische U-Boot Kursk nach einer Torpedoexplosion, alle 118 Besatzungsmitglieder starben. 2003 ging schließlich das bisher letzte Atom-U-Boot, die K-159 verloren. Das Boot war bereits 1989 außer Dienst gestellt worden und sollte nun zur Abwrackung geschleppt werden. Während des Schlepps lief das Boot jedoch voll und ging mit neun Seeleuten an Bord unter.
Ein Bericht der Internationalen Atomenergieorganisation von September 2001 gibt die Ergebnisse von Wasseruntersuchungen in der Region der Grabstätten der gesunkenen U-Boote wieder. Demnach wurde kaum eine radioaktive Belastung gemessen, die nicht aus dem Fallout früherer Kernwaffentests resultiert. Nahe den amerikanischen Booten wurde lediglich ein erhöhter Spiegel von 60Co gemessen, nahe der Komsomolez von 137Cs. Dies weist darauf hin, dass die Reaktorkammern in allen Fällen auch nach teilweise über 40 Jahren unter Wasser bisher dicht halten.
Außerdem berichten einige Quellen von einem Verlust eines chinesischen SSBN der Xia-Klasse. Der amerikanische Autor und ehemalige Marineattacheé Peter Huchthausen berichtet weiterhin davon, dass ein Han 1983 nach einer Kollision mit einer sowjetischen Victor III gesunken sein soll. Demnach seien die beiden Boote 100 Kilometer südöstlich von Wladiwostok zusammengestoßen und die Han darauf in einem Kilometer tiefen Wasser mit ihrer gesamten Mannschaft versunken. Die Russische Akademie der Wissenschaften habe 1989 dort Strahlungswerte von bis zu 1000 Röntgen pro Stunde gemessen. Außerdem belegt Huchthausen den Unfall mit einer Masse erschienener Nachrufe auf U-Boot-Konstrukteure in chinesischen Zeitungen im fraglichen Zeitraum.





















April 16th, 2010 at 4:13
Hmm schöne sache die.. Aber da ich mich mit der thematik Titanic näher befasst habe und nach knapp ca 90-100 jahren , also in den nächsten 5 jahren des Wrack auf grund von Bakterien vollständig verschwinden wird, frage ich mich was den dann mit den Atom U-Booten passiert… Supergau, was die Atombehörde und jegliche andere behörde verschweigt.. Die Reaktoren werden auch irgendwann einmal Korrodieren und offen liegen, und da die ersten unfälle sich so ca 40 jahre zurückliegen wird es knappe 40 bis 50 jahre drauf zu einem argen probhlem kommen, und ich lebe dan noch .. Danke an allen die den scheiss fabriziert haben