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	<title>AKW-Unfälle.de &#187; Leseempfehlungen</title>
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	<description>AKW-Unfälle.de sammelt eine Liste kleiner und großer nuklearer Stör- und Unfälle - sortiert nach INES-Kategorie und Datum. Hinweise auf fehlende Störfälle bitte einfach an stephan (at) akw-unfaelle.de senden, ich arbeite sie dann sofort ein.</description>
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		<title>Atom-U-Boote: gesunkene Boote</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 10:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Atom-U-Boot]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Auszug aus der Wikipedia zu Atom-U-Booten und deren Sicherheit: Bisher sind sieben Atom-U-Boote bestätigterweise gesunken, zwei davon auf Seiten der USA und fünf aus der Sowjetunion/Russland. Hierbei ist zu beachten, dass einige der U-Boote, zum Beispiel die sowjetische K-429 zwar starken Wassereinbruch erlitten haben, der Rumpf selber aber intakt gelieben ist, das Boot wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Auszug aus der Wikipedia zu Atom-U-Booten und deren Sicherheit:</p>
<p>Bisher sind sieben Atom-U-Boote bestätigterweise gesunken, zwei davon auf Seiten der USA und fünf aus der Sowjetunion/Russland. Hierbei ist zu beachten, dass einige der U-Boote, zum Beispiel die sowjetische <em>K-429</em> zwar starken Wassereinbruch erlitten haben, der Rumpf selber aber intakt gelieben ist, das Boot wurde später gehoben. Daher variieren die Zahlen je nach Quelle teilweise. Auch ist fraglich, ob Atom-U-Boote der chinesischen Volksbefreiungsarmee gesunken sein können.</p>
<p>Das erste verlorene Atom-U-Boot überhaupt war 1963 die <em>USS Thresher (SSN-593)</em>, die bei Tieftauchtests mit der gesamten Besatzung von 129 Mann verloren ging. Fünf Jahre später sank das zweite US-Boot. Der Grund für die Explosion, die sich 1968 an Bord der <em>USS Scorpion (SSN-589)</em> ereignete, ist nie sicher geklärt worden. Heute wird vermutet, dass eine defekte Torpedobatterie diese ausgelöst haben könnte. 99 Seeleute verloren dabei ihr Leben.</p>
<p>1970 brach an Bord der sowjetischen <em>K-8</em> ein Feuer aus. Das Boot wurde in Schlepp genommen, während welchem es mit 52 Mann unterging. 1986 detonierte an Bord der sowjetischen <em>K-219</em> der Treibstofftank einer Interkontinentalrakete nach einem Leck in der Siloabdeckung. Das Schiff hielt sich über zwei Tage an der Wasseroberfläche, sank aber letztendlich. Die Crew konnte vorher von Bord gehen. Weniger als drei Jahre später ging die <em><span class="mw-redirect">K-278 Komsomolez</span></em> nach einem Feuer verloren, wobei 42 Besatzungsmitglieder umkamen. 2000 sank das russische U-Boot <em>Kursk</em> nach einer Torpedoexplosion, alle 118 Besatzungsmitglieder starben. 2003 ging schließlich das bisher letzte Atom-U-Boot, die <em>K-159</em> verloren. Das Boot war bereits 1989 außer Dienst gestellt worden und sollte nun zur Abwrackung geschleppt werden. Während des Schlepps lief das Boot jedoch voll und ging mit neun Seeleuten an Bord unter.</p>
<p>Ein Bericht der Internationalen Atomenergieorganisation von September 2001 gibt die Ergebnisse von Wasseruntersuchungen in der Region der Grabstätten der gesunkenen U-Boote wieder. Demnach wurde kaum eine radioaktive Belastung gemessen, die nicht aus dem Fallout früherer Kernwaffentests resultiert. Nahe den amerikanischen Booten wurde lediglich ein erhöhter Spiegel von <sup>60</sup>Co gemessen, nahe der <em>Komsomolez</em> von <sup>137</sup>Cs. Dies weist darauf hin, dass die Reaktorkammern in allen Fällen auch nach teilweise über 40 Jahren unter Wasser bisher dicht halten.</p>
<p>Außerdem berichten einige Quellen von einem Verlust eines chinesischen SSBN der <em>Xia-Klasse</em>. Der amerikanische Autor und ehemalige Marineattacheé Peter Huchthausen berichtet weiterhin davon, dass ein <em>Han</em> 1983 nach einer Kollision mit einer sowjetischen <em>Victor III</em> gesunken sein soll. Demnach seien die beiden Boote 100 Kilometer südöstlich von Wladiwostok zusammengestoßen und die <em>Han</em> darauf in einem Kilometer tiefen Wasser mit ihrer gesamten Mannschaft versunken. Die Russische Akademie der Wissenschaften habe 1989 dort Strahlungswerte von bis zu 1000 Röntgen pro Stunde gemessen. Außerdem belegt Huchthausen den Unfall mit einer Masse erschienener Nachrufe auf U-Boot-Konstrukteure in chinesischen Zeitungen im fraglichen Zeitraum.</p>
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		<title>Reaktorneubau in Weißrussland?</title>
		<link>http://www.akw-unfaelle.de/2008/12/14/reaktorneubau-in-weisrussland/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 15:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Reaktorneubau]]></category>
		<category><![CDATA[Weißrussland]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum eine Region der Erde musste so schmerzhaft über Atomkraft lernen wie Weißrussland. Die Katastrophe von Tschernobyl trieb den radioaktiven Fallout direkt in die Region. Nun plant WEißrusslands Präsident Lukaschenko einen AKW-Neubau in seinem Land. Deutschlandfunk berichtete dazu gestern mit einem sehr tief recherchierten Hintergrund-Special. Hier einige lesenswerte Ausschnitte: Ein alter Imker erzählte mir (später [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum eine Region der Erde musste so schmerzhaft über Atomkraft lernen wie Weißrussland. Die Katastrophe von Tschernobyl trieb den radioaktiven Fallout direkt in die Region. Nun plant WEißrusslands Präsident Lukaschenko einen AKW-Neubau in seinem Land. <a title="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/gesichtereuropas/890281/" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/gesichtereuropas/890281/" target="_blank">Deutschlandfunk berichtete dazu gestern mit einem sehr tief recherchierten Hintergrund-Special.</a> Hier einige lesenswerte Ausschnitte:</p>
<blockquote><p><span class="text_zitatdlf">Ein alter Imker erzählte mir (später hörte ich ähnliches auch von anderen):&#8221; Ich komme am Morgen in den Garten, und irgendwas fehlt, ein vertrautes Geräusch. Keine einzige Biene &#8230; Keine einzige Biene war zu hören! Keine einzige! Was war das? Was war los? Auch am nächsten Tag flogen sie nicht aus. Und am übernächsten. Hinterher erfuhren wir von der Havarie im Atomkraftwerk, und das ist ganz in der Nähe. Aber lange wussten wir nichts. Die Bienen wussten Bescheid, aber wir nicht. Jetzt werde ich immer nach Ihnen richten&#8221;. Noch ein Beispiel: Ich sprach mit Anglern, die an einem Fluss saßen. &#8220;Wir warteten darauf, dass man uns im Fernsehen etwas erklärte &#8230; &#8230; .. Uns sagte, wie man sich schützen kann. Aber die Regenwürmer &#8230; .. Einfache Regenwürmer! Die verkrochen sich tief in der Erde, einen halben oder einen ganzen Meter tief. Wir kapierten natürlich nicht. Wir buddelten und buddelten. Wir fanden keinen einzigen Regenwurm zum Angeln.&#8221;</span></p>
<p><span class="text_italic">Als am 26. April 1986 der Reaktorblock IV in Tschernobyl außer Kontrolle geriet, kam es zur Kernschmelze. Die freigesetzte Radioaktivität war 400 Mal größer, als die Explosionen von Hiroshima und Nagasaki zusammen. Die radioaktive Wolke zog nach Norden, etwa zwei Drittel des Fallout gingen in Weißrussland nieder. Doch die Menschen dort erfuhren erst einmal nichts davon. Noch Tage später, am 1. Mai, ließ man sie überall im Land zu den traditionellen Aufmärschen antreten, im Süden von Belarus marschierten die Menschen über verstrahlte Straßen.</span></p>
<p>Nach der Katastrophe wurden Hunderttausende &#8211; Soldaten und Milizangehörige &#8211; zu Aufräumarbeiten nach Tschernobyl geschafft. Arbeiteten zum Teil direkt am havarierten Block IV und setzten sich dabei ungeheuren Strahlendosen aus: Liquidatoren &#8211; so werden diese Menschen noch heute genannt. Viele von ihnen sind gestorben, und die Überlebenden kämpfen mit den Spätfolgen. Und um die Unterstützung, die ihnen der Staat damals versprochen hatte.</p></blockquote>
<p>[...]</p>
<blockquote><p><span class="text_zitatdlf">Wir haben mit den meisten europäischen und russischen AKW-Herstellern gesprochen. Und am Ende eines jeden Treffens stellten wir die Frage: Wieviel wird es denn kosten? Und in allen Fällen hörten wir: &#8220;Oh, das hängt von vielen Dingen ab.&#8221; Am Ende habe ich selbst nach Daten gesucht. In der Fachzeitschrift &#8220;World Nuclear News-Letter&#8221;.</span></p>
<p>Mikhalevich nimmt die Lesebrille ab, dreht sie zwischen den Händen. Nein, genau will er sich lieber nicht festlegen. Eines aber hat er seiner Regierung geraten: Bei den Preisverhandlungen ordentlich zu pokern. Die Russen gegen die Europäer auszuspielen. Und auf jeden Fall auf einen Tschernobylbonus zu achten:</p>
<p><span class="text_zitatdlf">Warum nicht? Die Reaktorproduzenten müssen sich darum bewerben, hier bauen zu dürfen. Denn in der öffentlichen Meinung, weltweit, muss das Atomkraftwerk, das hier gebaut wird, das sicherste sein. Darum hat Weißrussland eine Schlüsselfunktion, der Reaktorbau hier ist eine gute Reklame. Die Weißrussen sind sehr sensibel gegenüber dem Strahlungsthema. Ein Viertel der Bevölkerung lebt in einer belasteten Region.</span></p>
<p>Mikhalevich weiß, dass das Vertrauen in die Wissenschaftler seit Tschernobyl erschüttert ist. Predigten die doch erst die Segnungen und die Sicherheit der Atomkraft und verschwiegen dann lange die Folgen. Darum setzt der Physiker jetzt auf einen Neuanfang, auf Überzeugungsarbeit, bei den Allerjüngsten.</p>
<p><span class="text_zitatdlf">Ich schreibe gerade ein Buch für Kinder über Atomenergie. Zusammen mit einem litauischen Autor. Wir schreiben dieses Buch für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren. Das ist ein sehr schön illustriertes Buch.</span></p></blockquote>
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		<title>Vom Aufstieg Russlands zur Atommacht</title>
		<link>http://www.akw-unfaelle.de/2008/12/05/vom-aufstieg-russlands-zur-atommacht/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 12:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stufe 6 - Schwerer Unfall]]></category>
		<category><![CDATA[Deponie]]></category>
		<category><![CDATA[Endlager]]></category>
		<category><![CDATA[Halde]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Kirgisien]]></category>
		<category><![CDATA[Syr Darja]]></category>

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		<description><![CDATA[Russland betreibt Kernkraftwerke und besitzt Atomwaffen. Viele Kernraftwerke und viele Atomwaffen. 10 Kernkraftwerke, die 31 Reaktorblöcke beherbergen und wahrscheinlich genug Atomwaffen, um die Erde nach einem Erst-, Zweit- und Drittschlag restlos zu pulverisieren. All diese Dinge sind natürlich nicht mal eben ohne weitere Probleme entstanden, wie Majak und Tschernobyl erschreckend eindrucksvoll beweisen. Doch das ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Russland betreibt Kernkraftwerke und besitzt Atomwaffen. Viele Kernraftwerke und viele Atomwaffen. 10 Kernkraftwerke, die 31 Reaktorblöcke beherbergen und wahrscheinlich genug Atomwaffen, um die Erde nach einem <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Erstschlag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erstschlag" target="_blank">Erst-, Zweit- und Drittschlag</a> restlos zu pulverisieren. All diese Dinge sind natürlich nicht mal eben ohne weitere Probleme entstanden, wie <a title="http://www.akw-unfaelle.de/1957/09/29/geheimakte-majak-russland-1948-heute/" href="http://www.akw-unfaelle.de/1957/09/29/geheimakte-majak-russland-1948-heute/" target="_blank">Majak</a> und <a title="http://www.akw-unfaelle.de/1986/04/26/tschernobyl-1986/" href="http://www.akw-unfaelle.de/1986/04/26/tschernobyl-1986/" target="_blank">Tschernobyl</a> erschreckend eindrucksvoll beweisen. Doch das ist natürlich noch längst nicht das Ende der Fahnenstange. Spiegel Online <a title="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,594166,00.html" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,594166,00.html" target="_blank">berichtet</a> heute über einen Uno-Report, der das Ausmaß der nuklearen Katastrophe in Zentralasien:</p>
<blockquote><p>Ausgerechnet in zahlreichen Flusstälern des Berglands gibt es 92 Deponien, die Abraum von Uranerz und Uranschlämme enthalten. Es handelt sich dabei um radioaktive und hochgiftige Altlasten, die in Uranmühlen angefallen waren: Beim Zerkleinern des Erzes und bei der Herstellung von sogenanntem Yellowcake, dem gelblichen Pulver, das als Grundlage für die Weiterverarbeitung von Uran dient &#8211; bis hin zum Spaltmaterial in Atombomben.</p>
<p>[...]</p>
<p>Die Ausmaße des Schadens sind enorm. 6500 Hektar – eine Fläche von mehr als 9000 Fußballfeldern – sind in dem Land radioaktiv kontaminiert. In den Deponien lagern 254 Millionen Kubikmeter Uranschlämme und Urangestein, das entspricht 475 Millionen Tonnen, meldet der Uno-Informationsdienst Irin.</p>
<p>[...]</p>
<p>Die Rückstände wurden in Senken und Kuhlen gekippt und dann einfach mit Erde zugedeckt. Das Abfallgestein aber enthält erhöhte Konzentrationen von Radioisotopen und die Schlämme langlebige Zerfallsprodukte wie zum Beispiel Thorium und Radium – und aus den Deponien steigt Radongas auf, das der Wind weiterträgt. Schwermetalle und große Mengen von Arsen runden den makaberen Cocktail ab.</p>
<p>[...]</p>
<p>Man ist hier von Bergflanken umgeben und von 23 Abraumhalden sowie 13 Lagerplätzen mit Uranschlämmen. Eine Studie des New Yorker Blacksmith-Instituts zählt Mailuu-Suu zu den meistverseuchten Gegenden der Welt. Radioökologen haben herausgefunden, dass die Menschen von Mailuu-Suu und den Tälern der Umgebung doppelt so oft an Krebsleiden erkranken wie ihre Landsleute im Rest Kirgisiens.</p></blockquote>
<p>Aber weil all das natürlich noch lange nicht genügt, berichtet der Uno-Informationsdienst auch davon, dass die Bewohner das Gebiet langsam sogar wieder zu <strong>besiedeln</strong> beginnen &#8211; trotz Warnschildern mit der Aufschrift &#8216;Verbotene Zone&#8217;. Aber auch das reicht natürlich noch nicht: Die ganzen Halden liegen im Einzugsgebiet von einem der größten Ströme Asiens, dem Syr Darja. Und weil Kirgisien gerade wirtschaftlich total fit ist, um sich um ein solches Erbe zu kümmern, werden die Deponien langsam aber sicher unterspült und drohen, in den Strom zu lecken. Wenn das passiert, betrifft das knapp 3 Mio Menschen in der Region. Die Weltbank versenkt da jetzt Milliarden, um die Deponien abzusichern und es wird sogar überlegt, den kompletten Flusslauf zu verändern, damit man das Risiko zumindest minimieren kann. Na dann&#8230;</p>
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		<item>
		<title>Das AKW Gundremmingen und die Kinderleukämie &#8211; Zufall?</title>
		<link>http://www.akw-unfaelle.de/2008/11/25/das-akw-gundremmingen-und-die-kinderleukamie-zufall/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 22:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stufe unbekannt]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesamt für Strahlenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gundremmingen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderleukämie]]></category>
		<category><![CDATA[Leukämie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Augsburger Allgemeine berichtete gestern über ein Symposium von Ärzten, Wissenschaftlern und Naturschützern in Augsburg. Dabei kam Interessantes zutage: Die vom BfS (Bundesamtes für Strahlenschutz) in Auftrag gegebene Studie verglich die Krankheitsfälle in den Kreisen mit AKW mit anderen. In einer Presseerklärung des Bundesumweltamtes heißt es zur Studie: „Im Fünf-Kilometer-Umkreis um die Reaktoren wurde im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-Strahlung-als-moegliche-Ursache-fuer-Leukaemie-_arid,1396774_regid,2_puid,2_pageid,4490.html" href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-Strahlung-als-moegliche-Ursache-fuer-Leukaemie-_arid,1396774_regid,2_puid,2_pageid,4490.html" target="_blank">Augsburger Allgemeine</a> berichtete gestern über ein Symposium von Ärzten, Wissenschaftlern und Naturschützern in Augsburg. Dabei kam Interessantes zutage:</p>
<blockquote><p>Die vom BfS (Bundesamtes für Strahlenschutz) in Auftrag gegebene Studie verglich die Krankheitsfälle in den Kreisen mit AKW mit anderen. In einer Presseerklärung des Bundesumweltamtes heißt es zur Studie: „Im Fünf-Kilometer-Umkreis um die Reaktoren wurde im Untersuchungszeitraum von 1980 bis 2003 festgestellt, dass 37 Kinder neu an Leukämie erkrankt sind. Im statistischen Durchschnitt wären 17 Fälle zu erwarten gewesen.“</p>
<p>[...]</p></blockquote>
<blockquote><p>„Bei Versicherungen berechnet man das Risiko mit der Formel Wahrscheinlichkeit mal zu erwartender Schadenssumme. Selbst wenn nur einmal in 1000 Jahren ein schlimmer AKW-Unfall passiert, ist der Schaden nicht zu verantworten“, sagte Kamm. Ähnlich sah es auch der Physiker Wolfgang Neumann, der sich mit Verweis auf Materialverschleiß gegen eine Laufzeitverlängerung aussprach und wegen der ungelösten Frage des Endlagers einen Ausstieg forderte.</p></blockquote>
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		<title>Schwimmende Atomkraftwerke im Packeis</title>
		<link>http://www.akw-unfaelle.de/2008/11/20/schwimmende-atomkraftwerke-im-packeis/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 20:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bohrinseln]]></category>
		<category><![CDATA[schwimmende Atomkraftwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Russland möchte die Gas- &#38; Ölvorkommen in der Arktis endlich vollständig erschließen. Doch das genügt nicht: Zur Förderung der Schätze der Erde setzen die Russen nun vollständig auf eine Karte: Atomenergie. Dass gerade Russland sich mit Atomenergie und Atom-(U)Booten gut auskennt, haben sie ja schon 1986 und in den Vor- &#38; Folgejahren mehrfach eindrucksvoll bewiesen&#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Russland möchte die Gas- &amp; Ölvorkommen in der Arktis endlich vollständig erschließen. Doch das genügt nicht: Zur Förderung der Schätze der Erde setzen die Russen nun vollständig auf eine Karte: Atomenergie. Dass gerade Russland sich mit Atomenergie und Atom-(U)Booten <a title="http://www.akw-unfaelle.de/2008/05/09/zwischenfalle-auf-atom-u-booten/" href="http://www.akw-unfaelle.de/2008/05/09/zwischenfalle-auf-atom-u-booten/" target="_blank">gut auskennt</a>, haben sie ja schon <a title="http://www.akw-unfaelle.de/1986/04/26/tschernobyl-1986/" href="http://www.akw-unfaelle.de/1986/04/26/tschernobyl-1986/" target="_blank">1986</a> und in den <a title="http://www.akw-unfaelle.de/1957/09/29/geheimakte-majak-russland-1948-heute/" href="http://www.akw-unfaelle.de/1957/09/29/geheimakte-majak-russland-1948-heute/" target="_blank">Vor</a>- &amp; Folgejahren mehrfach <a title="http://www.akw-unfaelle.de/2008/12/20/atom-u-boote-gesunkene-boote" href="http://www.akw-unfaelle.de/2008/12/20/atom-u-boote-gesunkene-boote" target="_blank">eindrucksvoll bewiesen</a>&#8230;</p>
<p>Nun also schwimmende Atom-Bohrinseln. Der geneigte Leser dürfte <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Piper_Alpha" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Piper_Alpha" target="_blank">schwer daran interessiert</a> sein, wie es so um <a title="http://www.rp-online.de/public/article/panorama/273444/Immer-wieder-Unfaelle-mit-Bohrinseln.html" href="http://www.rp-online.de/public/article/panorama/273444/Immer-wieder-Unfaelle-mit-Bohrinseln.html" target="_blank">die allgemeine Sicherheit von Bohrinseln</a> steht:</p>
<p class="absatz" style="padding-left: 30px;"><strong>25.11.1979</strong> im Golf von Bohai: Die chinesische Bohrplattform Bohai-2 sinkt in einem schweren Sturm zwischen China und Nord-Korea. Durch ein Leck in der Belüftungsanlage war Wasser eingedrungen. 72 Besatzungsmitglieder ertrinken.</p>
<p class="absatz" style="padding-left: 30px;"><strong>27.03.1980</strong> im Ekofisk-Feld (Norwegen): Ein Sturm mit Windstärke 10 zerbricht einen der fünf schwimmenden Ponton-Pfeiler der Versorgungsinsel &#8220;Alexander Kielland&#8221;. Von den 212 Mann an Bord können 123 nicht gerettet werden. 75 werden tot geborgen, 48 bleiben im eisigen Wasser vermisst.</p>
<p class="absatz" style="padding-left: 30px;"><strong>15.02.1982</strong> vor Neufundland (Kanada): In stürmischer See kentert die Bohrinsel &#8220;Ocean Ranger&#8221;. Keines der 84 Besatzungsmitglieder überlebt.</p>
<p class="absatz" style="padding-left: 30px;"><strong>13.01.1998 </strong>im Nordwesten Spaniens: Ein Orkan reißt eine riesige Ölbohrinsel aus der Verankerung und treibt sie gegen eine Brücke. Ein 100 Meter langes Teilstück der Brücke stürzt ein, Menschen kommen jedoch nicht zu Schaden.</p>
<p class="absatz" style="padding-left: 30px;"><strong>13.06.2000 </strong>vor der norwegischen Küste: Die norwegische Ölplattform &#8220;Bideford Dolphin&#8221; hat sich aus ihrer Verankerung gerissen und treibt mit 77 Mann Besatzung bei stürmischem Wind knapp unterhalb der Orkangrenze im Snorre-Feld.</p>
<p class="absatz">Und weil das ja noch nicht genügt, nehmen wir nun also noch die gute, alte, sichere Kernenergie mit hinzu. Die <a title="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/atomare-oelsuche-in-der-arktis/" href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/atomare-oelsuche-in-der-arktis/" target="_blank">taz</a> zitiert dazu einen Mitarbeiter einer norwegischen Umweltschutzorganisation:</p>
<p class="artikeltext" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Helvetica,Arial,Lucida;">Feuer und Gasexplosionen seien die Hauptrisiken, die mit allen Bohr- und Förderaktivitäten verbunden sind, konstatiert die Bellona-Analyse. Bei über- oder unterseeischen Konstruktionen mit nuklearer Versorgung könne dies dann zusätzlich noch eine radioaktive Verstrahlung zur Folge haben. &#8220;Was passiert, wenn sich in diesen abgelegenen Regionen ein Unfall ereignet? Wie sind die Reaktoren gegen einen Terrorangriff gesichert, gegen Sabotage oder Kaperung?&#8221;, fragt der Bellona-Atomkraftexperte Nils Bøhmer. </span></p>
<p class="artikeltext" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Helvetica,Arial,Lucida;">Das Umweltrisiko durch die Ausbeutung von Öl- und Gasreserven sei in der Arktis größer als an jedem anderen Ort der Erde, erklärt Bellona. Der Einsatz von &#8220;schwimmenden Mini-Tschernobyls wird dieses Risiko noch vervielfachen&#8221;.</span></p>
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		<title>Alte AKWs werden abgeschaltet &#8211; wegen Terrorgefahr</title>
		<link>http://www.akw-unfaelle.de/2008/10/30/alte-akws-werden-abgeschaltet-wegen-terrorgefahr/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 13:17:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[abschalten]]></category>
		<category><![CDATA[terror]]></category>
		<category><![CDATA[terrorgefahr]]></category>

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		<description><![CDATA[Die taz berichtet heute in ihrer Onlineausgabe: Weil sie nicht ausreichend gegen terroristische Angriffe geschützt sind, können sieben ältere Atomkraftwerke von den Aufsichtsbehörden kurzfristig stillgelegt werden. Diese Schlussfolgerung zieht die Vereinigung Eurosolar aus einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom April dieses Jahres. Das Gericht hatte einer Anwohnerin das Recht auf Schutz vor Strahlung vom Atomkraftwerk Brunsbüttel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die taz berichtet heute in ihrer <a title="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/politik-kann-alte-akws-abschalten/" href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/politik-kann-alte-akws-abschalten/" target="_blank">Onlineausgabe</a>:</p>
<blockquote><p>Weil sie nicht ausreichend gegen terroristische Angriffe geschützt sind, können sieben ältere Atomkraftwerke von den Aufsichtsbehörden kurzfristig stillgelegt werden. Diese Schlussfolgerung zieht die Vereinigung Eurosolar aus einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom April dieses Jahres. Das Gericht hatte einer Anwohnerin das Recht auf Schutz vor Strahlung vom Atomkraftwerk Brunsbüttel zugesprochen</p></blockquote>
<p>[...]</p>
<blockquote><p>Insgesamt sieben Atomkraftwerke älterer Bauart haben so dünne Betonwände, dass sie Flugzeugabstürze oder Angriffe mit panzerbrechenden Waffen nicht überstehen würden, sagte Ziehm. Dies sind Brunsbüttel, Philippsburg 1, Isar 1, Biblis A und B, Neckarwestheim 1 sowie Unterweser. Die zuständigen Atomaufsichtsbehörden der Bundesländer hätten nun die Möglichkeit, bei allen Atomanlagen, die nicht ausreichend gesichert sind, nachträgliche Auflagen anzuordnen oder die Betriebsgenehmigung zu widerrufen.</p></blockquote>
<p>Der Rest des <a title="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/politik-kann-alte-akws-abschalten/" href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/politik-kann-alte-akws-abschalten/" target="_blank">Artikels</a> ist auch lesenswert.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Was Kinder über AKWs wissen</title>
		<link>http://www.akw-unfaelle.de/2008/09/12/was-kinder-uber-akws-wissen/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 09:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stufe unbekannt]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kindeskinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich ist es sogar Kindern klar: AKWs bescheren uns eine &#8216;strahlende&#8217; Zukunft. Selbst Kinderseiten wie HellesKöpfchen lehren unseren Nachwuchs, dass AKWs eine große Unsicherheit bergen. Ein Artikel aus dem Jahre 2007 wird dabei für die Kinder sehr konkret: Insgesamt hat es innerhalb der letzten sechs Jahre fast tausend Störfälle in deutschen Atomkraftwerken gegeben. Besonders bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist es sogar Kindern klar: AKWs bescheren uns eine &#8216;strahlende&#8217; Zukunft. Selbst Kinderseiten wie <a title="http://www.helles-koepfchen.at" href="http://www.helles-koepfchen.at" target="_blank">HellesKöpfchen</a> lehren unseren Nachwuchs, dass AKWs eine große Unsicherheit bergen. Ein <a title="http://www.helles-koepfchen.at/artikel/2210.html" href="http://www.helles-koepfchen.at/artikel/2210.html" target="_blank">Artikel aus dem Jahre 2007</a> wird dabei für die Kinder sehr konkret:</p>
<blockquote><p>Insgesamt hat es innerhalb der letzten sechs Jahre fast tausend Störfälle in deutschen Atomkraftwerken gegeben. Besonders bei älteren Kraftwerken kommt es gehäuft zu Problemen und Zwischenfällen. Das Atomkraftwerk Brunsbüttel soll dabei an der Spitze liegen. Seit Beginn des Betriebs im Jahr 1976 sind dort 437 Störfälle registriert worden. Aber auch in Krümmel sind schon 302 Störungen gemeldet worden. Nach Ansicht von Renate Künast (Bündnis 90/ die Grünen) ist eine Katastrophe wie die von Tschernobyl auch in jedem deutschen Atomkraftwerk nicht auszuschließen. Der Konzern Vattenfall wurde von Künast stark kritisiert: &#8220;Das Unternehmen ist nicht geeignet, ein Atomkraftwerk zu führen&#8221;, sagte sie in einem Interview.</p></blockquote>
<p>Auch die <a title="http://www.helles-koepfchen.at/hauptseite/luisas_kolumne/atomenergie_fluch_oder_segen.html" href="http://www.helles-koepfchen.at/hauptseite/luisas_kolumne/atomenergie_fluch_oder_segen.html" target="_blank">15-jährige Kinder-Kolumnistin Luisa</a> vertritt auf der Seite einen klaren Standpunkt:</p>
<blockquote><p>Auch die Kraftwerke sind nur Maschinen &#8211; Technik, die auch mal versagen kann, die alt, brüchig und fehlerhaft werden kann. Und: Geht der Kernreaktor kaputt, hat dies weit schlimmere Folgen, als wenn ein Sonnenkollektor seinen Geist aufgibt.</p>
<p>Selbst wenn wir denken: &#8220;Wir leben im Hier und Jetzt, was interessiert es uns, was morgen ist&#8221;, hat die Atomenergie doch eine entscheidende Schwachstelle: Wohin mit dem Atommüll? Eine Frage, die bisher noch niemand gelöst hat, und auf deren Lösung wahrscheinlich der Nobelpreis steht. So braucht der schädlichste Stoff des radioaktiven Abfalls 10.000 Jahre, bis seine Radioaktivität soweit abgenommen hat, dass er kein Risiko mehr für Menschen und Umwelt darstellt. Das bedeutet, dass nicht nur wir die Probleme mit den &#8220;giftigen Hinterlassenschaften&#8221; am Hals haben, sondern auch unsere Kinder und Kindeskinder. Vielleicht vererben wir es sogar noch gleich an die Spezies weiter, die nach den Menschen die Erde besiedeln wird. Komisch, sich vorzustellen, wie die eigene Seele auf einer Wolke sitzt und beobachtet, wie ein grünes Huhn sich an den Kopf fasst und fragt: &#8220;Was für hirnlose Affen haben diese Katastrophe denn fabriziert?&#8221;</p></blockquote>
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		<title>&#8220;Katastrophale Fehler&#8221; beim Endlager Asse 2</title>
		<link>http://www.akw-unfaelle.de/2008/09/02/umweltminister-siegmar-gabriel-spricht-von-katastrophalem-fehlern-beim-endlager-asse-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 18:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Asse 2]]></category>
		<category><![CDATA[atomare Abfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Endlager]]></category>
		<category><![CDATA[GAU]]></category>

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		<description><![CDATA[Umweltminister Gabriel stellte heute den Bericht seines Ministeriums zum Atommüllendlager Asse 2 vor. Der auf Anforderung seines Ministeriums vom niedersächsischen Umweltministerium vorgelegte Statusbericht habe die Befürchtungen über den Zustand des Lagers bestätigt, sagte Gabriel. Er habe schwerwiegende Mängel beim Helmholtz-Zentrum, das die Anlage betreibt, und bei der Aufsicht, dem Landesbergamt in Niedersachsen, aufgedeckt. &#8220;Sie können [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Umweltminister Gabriel stellte heute den Bericht seines Ministeriums zum Atommüllendlager Asse 2 vor.</p>
<blockquote><p>Der auf Anforderung seines Ministeriums vom niedersächsischen Umweltministerium vorgelegte Statusbericht habe die Befürchtungen über den Zustand des Lagers bestätigt, sagte Gabriel. Er habe schwerwiegende Mängel beim Helmholtz-Zentrum, das die Anlage betreibt, und bei der Aufsicht, dem Landesbergamt in Niedersachsen, aufgedeckt. &#8220;Sie können sagen, dass die Sicherheit nirgends nachgewiesen ist&#8221;, so Gabriel. Asse sei &#8220;die problematischste kerntechnische Anlage, die wir in Europa finden&#8221;.</p></blockquote>
<p>Das berichtete die Tagesschau am 2. September 2008 (<a title="http://www.tagesschau.de/inland/asse114.html" href="http://www.tagesschau.de/inland/asse114.html" target="_blank">Link</a>)</p>
<p>Laut Umweltminister Gabriel werde im Endlager Asse nicht sachgerecht mit den atomaren Abfällen umgegangen. Der Betreiber der Anlage habe nicht die erforderliche Sachkunde zum Umgang mit radioaktiven Abfällen. Dies sei ein selbst fabrizierter GAU im Umgang mit dem Vertrauen der Bürger.</p>
<p>Die Grünen-Abgeordnete Künast kündigte an, privat gegen die Betreiber von Asse 2 zu klagen. Es sei jetzt definitiv die Zeit für den Staatsanwalt gekommen, so die Bundespolitikerin.</p>
<blockquote><p>Wissenschaftler hätten &#8220;jahrzehntelang gemeingefährliche Straftaten begangen&#8221;. Dies müsse sich auch die Helmholtz-Gesellschaft vorhalten lassen, die der &#8220;Kopf des Ganzen&#8221; sei.</p></blockquote>
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		<title>Zwischenfälle auf Atom-U-Booten</title>
		<link>http://www.akw-unfaelle.de/2008/05/09/zwischenfalle-auf-atom-u-booten/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 10:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Atom-U-Boot]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wikipedia weiß über Zwischenfälle auf Atom-U-Booten: Besonders die sowjetischen Atom-U-Boote der ersten Generation waren in Unfälle verwickelt, die direkt mit der neuartigen Antriebsart in Zusammenhang standen. Bereits 1961 kam es zu einer Beinahe-Katastrophe auf der K-19, bei der eine Kernschmelze nur dadurch verhindert werden konnte, dass acht Männer direkt in die verstrahlte Reaktorkammer gingen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wikipedia weiß über Zwischenfälle auf Atom-U-Booten:</p>
<p>Besonders die sowjetischen Atom-U-Boote der ersten Generation waren in Unfälle verwickelt, die direkt mit der neuartigen Antriebsart in Zusammenhang standen. Bereits 1961 kam es zu einer Beinahe-Katastrophe auf der <em>K-19</em>, bei der eine Kernschmelze nur dadurch verhindert werden konnte, dass acht Männer direkt in die verstrahlte Reaktorkammer gingen und ein Notkühlsystem zusammenimprovisierten. Nach diesem Zwischenfall erhielt das Boot von sowjetischen Seemännern den Beinamen „Hiroshima“. Allein bis 1970 wurden nach Reaktorproblemen an Bord von fünf weiteren Booten Besatzungsmitglieder teilweise so schwer verstrahlt, dass sie kurz darauf verstarben. Vor allem bezüglich der ersten sowjetischen Boote gibt es Berichte über so niedrige Sicherheitsstandards, dass in westlichen Booten vorgeschriebene Strahlungsgrenzwerte um ein Vielfaches überschritten wurden. Dies geschah vor allem aus konstruktionstechnischen Gesichtspunkten, da die größtenteils aus Blei bestehende Reaktorabschirmung das Gewicht eines Bootes stark erhöht. Aus diesem Grund waren die frühen Boote sehr anfällig für Probleme.</p>
<p>Aber auch bei den sowjetischen Booten der späteren Generationen gab es weitere Unglücksfälle wie der Ausbruch von Feuer an Bord und Schwierigkeiten bei der Wartung oder Neubefüllung von Reaktoren. Ein Beispiel für Letzteres ist die <em><span class="new">K-314</span></em>, in der 1985 der versuchte Austausch der Brennelemente eine heftige Explosion hervorrief, die 10 Menschen tötete und das Boot irreparabel beschädigte.</p>
<p>Auf Seiten der westlichen Marinen ist hingegen kein schwerer Zwischenfall bekannt, der aus einer Reaktorfehlfunktion herrühren würde und zur Verstrahlung von Besatzungsmitgliedern geführt hätte. Über einige kleine Probleme wurde allerdings berichtet. Dies umfasst Probleme bei der (inzwischen nicht mehr durchgeführten) Verklappung abgereicherter Ablagerungen, wie sie unter anderem 1975 auf der <em>USS Guardfish (SSN-612)</em> auftauchten oder die fehlerhafte Öffnung von Ventilen des Primärkreislaufes, so dass radioaktiv kontaminiertes Wasser austreten kann, so geschehen 1978 auf der <em><span class="new">USS Puffer (SSN-652)</span></em>. Die Royal Navy hatte unter anderem Probleme mit dem Verlust der Konvektion im Reaktor der <em>HMS Tireless (S88)</em> 2000, woraufhin das Boot ein Jahr im Hafen von Gibraltar festsaß. Die Explosion von 1994 im Maschinenraum des französischen Atom-U-Boots <em>Émeraude</em>, die zehn Seeleute ihr Leben kostete, hatte keine Beziehung zu einem Reaktorschaden oder ähnlichem.</p>
<p>Besonders in der Zeit des Kalten Krieges, als sich die beiden Supermächte mit Atom-U-Booten gegenseitig bespitzelten, gab es mehrere Kollisionen. Diese waren regelmäßig auch politisch brisant, da sie sich nicht selten in nationalen Hoheitsgewässern ereigneten. Ein Beispiel dafür ist der Unterwasserzusammenstoß zwischen der amerikanischen <em>USS Tautog (SSN-639)</em> und der sowjetischen <em><span class="new">K-108</span></em>, der 1970 vor Petropawlowsk-Kamtschatski stattfand oder auch jener, den die bereits erwähnte <em>K-19</em> 1969 in der Barentssee mit der <em>USS Gato (SSN-615)</em> hatte. Die Journalisten Sontag und Drew berichten von mehr als zehn Kollisionen zwischen Booten der UdSSR und der USA sowie von zweien zwischen britischen und sowjetischen U-Booten allein zwischen 1960 und Ende des Kalten Krieges. Nicht ungewöhnlich sind außerdem Zusammenstöße mit Überwasserschiffen, bekannt wurde vor allem die versehentliche Versenkung des japanischen Fischereischulschiffs <em>Ehime Maru</em> durch die amerikanische <em>USS Greeneville (SSN-772)</em> vor Hawaii 2001.</p>
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		<title>Tōkai-mura, Japan &#8211; 1999</title>
		<link>http://www.akw-unfaelle.de/1999/09/30/tokai-mura-japan-1999/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 1999 16:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stufe 5 - Ernster Unfall]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[menschlich]]></category>
		<category><![CDATA[menschliches Versagen]]></category>
		<category><![CDATA[Uran]]></category>

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		<description><![CDATA[30. September 1999 – In einer Brennelemente-Fabrik in Tōkai-mura, Japan befüllten Arbeiter einen Vorbereitungstank mit 16,6 kg Urangemisch (anstatt den vorgeschriebenen 2,3 kg). Daraufhin setzte eine unkontrollierte Kettenreaktion ein und Strahlung trat aus. Die Zahl der verstrahlten Menschen wurde zuerst mit 35 bis 63 bezifert, mittlerweile werden ca. 150 angegeben. Drei Arbeiter wurden einer besonders hohen Radioaktivität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>30. September 1999 – In einer Brennelemente-Fabrik in Tōkai-mura, Japan befüllten Arbeiter einen Vorbereitungstank mit 16,6 kg Urangemisch (anstatt den vorgeschriebenen 2,3 kg). Daraufhin setzte eine unkontrollierte Kettenreaktion ein und Strahlung trat aus. Die Zahl der verstrahlten Menschen wurde zuerst mit 35 bis 63 bezifert, mittlerweile werden ca. 150 angegeben. Drei Arbeiter wurden einer besonders hohen Radioaktivität von bis zu 17 Sievert ausgesetzt. Ca. 300.000 Anwohner wurden aufgefordert ihre Häuser nicht zu verlassen. Dieser Unfall wurde zuerst mit <span class="mw-redirect">INES</span> 4 bewertet, später dann auf <span class="mw-redirect">INES</span> 5 hochgestuft.</p>
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