Was die Wikipedia über den Verbleib alter Atom-U-Boote weiß, ist mehr als haarsträubend:
Weit größere Probleme mit der umweltgerechten Zerlegung der Rümpfe sowie der Endlagerung der verbrauchten Kernbrennstoffe hatte und hat die russische Marine, die große Stückzahlen von Atom-U-Booten von der Sowjetmarine geerbt hat. Da Russland aber nach dem Zusammenbruch der UdSSR kaum genug Geld aufbringen konnte, um die noch seetüchtigen Schiffe zu unterhalten, wurde der fachgerechten Entsorgung der U-Boote kaum Wert beigemessen, viele verrosteten in russischen Marinebasen. Ende der 1990er Jahre hatte die russische Marine circa 130 alte nuklear angetriebene U-Boote angesammelt, die teilweise schon vor 20 Jahren außer Dienst gestellt worden waren und nur durch in den Rumpf gepumpte Druckluft und an die Seiten gebundene Pontons nicht sanken.
Die Sowjetunion hatte sich kaum um die veralteten, ab Mitte der 1980er Jahre außer Dienst gestellten Atom-U-Boote gekümmert, sondern mehr Mittel für Notreparaturen an alten sowie den Bau immer neuer Boote aufgewandt. Reaktoren und die daraus entnommenen, verbrauchten, aber noch radioaktiven Kernbrennstoffe von Booten, die zerlegt wurden, wurden an der Küste in teils nicht ausreichend abgeschirmten Stätten gelagert. Mitunter war allerdings in diesen Lagern nicht ausreichend Platz vorhanden, so dass ganze Reaktoren, teils mit, teils ohne Kernbrennstoffe, an der Küste der Karasee, ...