Castortransport nach Gorleben durch massive Proteste gestoppt

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Castortransport nach Gorleben durch massive Proteste gestoppt

Dass der Castor-Transport an diesem Wochenende nicht ganz ohne Proteste und Zwischenfälle ablaufen würde, war vorher schon vielen Aufrufen auf unzähligen Webseiten zu entnehmen. Über die Resultate berichtet Spiegel Online in gleich zwei Berichten: Atomkraftgegner haben am Samstag mit einer Blockade in Rheinland-Pfalz den Atommülltransport von Frankreich ins niedersächsische Gorleben gestoppt. Nach Angaben eines Polizeisprechers ketteten sich am Mittag bei Berg in der Pfalz (Kreis Germersheim) drei Atomkraftgegner unter den Bahnschwellen an. Rund sechs Stunden nach Beginn der Protestaktion gelang es der Polizei, einen der drei angeketteten Demonstranten vom Gleisbett zu lösen. [...] Bei den angeketteten Demonstranten handelt es sich um eine Frau und zwei Männer. Eigenen Angaben zufolge hatten sie unter den Bahnschwellen einen Betonblock versteckt und dann gegen 12.45 Uhr ihre Arme so daran befestigt, dass sie sich nicht mehr von selbst befreien konnten. "Den Transport von hoch radioaktivem Atommüll ins Zwischenlager Gorleben nehmen wir nicht einfach hin", hieß es in einer Erklärung der Blockadeteilnehmer. Die Polizei musste mit schwerem Gerät anrücken. Und weiter: Nach Angaben der Polizei blockierten 300 Atomkraft-Gegner am Freitagabend in Metzingen im Kreis Lüchow-Dannenberg im Anschluss an einen Laternenumzug eine Bundesstraße. Dabei wurden Strohballen in Brand gesetzt. An der Blockade beteiligte sich auch ein Dutzend Bauern mit ihren Traktoren. Die Polizei ...

Biblis ’08 probt den “Ernstfall” – mit 1000 Freiwilligen

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Biblis ’08 probt den “Ernstfall” – mit 1000 Freiwilligen

Das AKW Biblis probt an diesem Wocheneende wie bereits berichtet den Ernstfall. 1000 Freiwillige sind hierfür 2 Tage unterwegs, um einen atomaren Unfall der Stufe INES 6 einzudämmen. Hierzu ein Zitat von Main-Spitze: Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW bemängelte, dass bei der Übung lediglich die Folgen eines schweren Atomunfalls und nicht einer Katastrophe wie in Tschernobyl simuliert werde. Außerdem zeigten widersprüchliche Empfehlungen einer Notfall-Broschüre des Biblis-Betreibers RWE, wie hilflos die Behörden einem echten Atomunfall gegenüberstünden. Nach Ansicht der hessischen Grünen beweist die Katastrophenübung die besondere Gefahr des Reaktors in Biblis. Nur ein abgeschaltetes Atomkraftwerk sei ein sicheres Atomkraftwerk, hieß es. Ich zitiere hierzu einfach auch einmal einen Absatz aus der Wikipedia, der den Aufwand beschreibt, der in Tschernobyl nach der Katastrophe notwendig war: Unmittelbar nach dem Unglück und bis Ende 1987 wurden etwa 200.000 Aufräumarbeiter („Liquidatoren“) eingesetzt. Davon erhielten ca. 1.000 innerhalb des ersten Tages nach dem Unglück schwere bis absolut tödliche Strahlendosen im Bereich von 2 bis 20 Gray. Die restlichen Liquidatoren erhielten demgegenüber wesentlich geringere (sich nicht direkt auswirkende) Strahlendosen bis zu maximal etwa 500 Millisievert (mSv), bei einem Mittelwert von etwa 100 mSv. Die Zahl der Liquidatoren erhöhte sich nach Angaben der WHO in den folgenden Jahren auf 600.000 bis 800.000. Die Zahl ist ...

Was Kinder über AKWs wissen

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Was Kinder über AKWs wissen

Eigentlich ist es sogar Kindern klar: AKWs bescheren uns eine 'strahlende' Zukunft. Selbst Kinderseiten wie HellesKöpfchen lehren unseren Nachwuchs, dass AKWs eine große Unsicherheit bergen. Ein Artikel aus dem Jahre 2007 wird dabei für die Kinder sehr konkret: Insgesamt hat es innerhalb der letzten sechs Jahre fast tausend Störfälle in deutschen Atomkraftwerken gegeben. Besonders bei älteren Kraftwerken kommt es gehäuft zu Problemen und Zwischenfällen. Das Atomkraftwerk Brunsbüttel soll dabei an der Spitze liegen. Seit Beginn des Betriebs im Jahr 1976 sind dort 437 Störfälle registriert worden. Aber auch in Krümmel sind schon 302 Störungen gemeldet worden. Nach Ansicht von Renate Künast (Bündnis 90/ die Grünen) ist eine Katastrophe wie die von Tschernobyl auch in jedem deutschen Atomkraftwerk nicht auszuschließen. Der Konzern Vattenfall wurde von Künast stark kritisiert: "Das Unternehmen ist nicht geeignet, ein Atomkraftwerk zu führen", sagte sie in einem Interview. Auch die 15-jährige Kinder-Kolumnistin Luisa vertritt auf der Seite einen klaren Standpunkt: Auch die Kraftwerke sind nur Maschinen - Technik, die auch mal versagen kann, die alt, brüchig und fehlerhaft werden kann. Und: Geht der Kernreaktor kaputt, hat dies weit schlimmere Folgen, als wenn ein Sonnenkollektor seinen Geist aufgibt. Selbst wenn wir denken: "Wir leben im Hier und Jetzt, was interessiert es uns, ...

Willkommen bei AKW-Unfälle.de

AKW-Unfälle.de sammelt eine Liste kleiner und großer nuklearer Stör- und Unfälle – sortiert nach INES-Kategorie und Datum. Hinweise auf fehlende Störfälle bitte einfach an stephan (at) akw-unfaelle.de senden, ich arbeite sie dann sofort ein.

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