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Frontal 21: Die Lüge von billigem Atomstrom

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Frontal 21: Die Lüge von billigem Atomstrom

Von sicheren Endlagern und was Bundeskanzlerin Angela Merkel damit zu tun hat. Politiker und Atomlobby lassen bei keiner Gelegenheit aus, vor einem Energiedefizit und/oder wahnsinnig steigenden Energiepreisen zu warnen. CDU und CSU möchten hier u.a. entgegenwirken, indem die Laufzeit veralteter Kraftwerke weiter verlängert werden soll, was ein enormes Sicherheitsrisiko bedeutet, wie die aufgelisteten Stör- und Unfälle auf dieser Seite einfach ersichtlich aufzeigen. Doch nicht nur im Bereich AKW-Betrieb möchten uns die Parteien mit dem C im Namen offenbar wichtige Details vorenthalten. Auch bei der Endlagerproblematik scheint Desinformation das Stichwort des Jahrzehnts zu sein, wie folgender Frontal21-Bericht zeigt. So sind gerade einmal 5 % der Kosten für das mittlerweile sanierungsbedürftige 'Endlager' Morsleben von der Atomwirtschaft gezahlt worden, den Rest der knapp 2,5 Mia. Euro zahlt schlichtweg der Steuerzahler. Dass sich damit der Preis für Atomstrom sicher gut subventionieren lässt, steht außer Frage. Die Kosten werden sozialisiert, die Gewinne privatisiert. Ein spannendes Detail am Rande ist hierbei die Rolle der Bundeskanzlerin Angela Merkel, früher Umweltministerin und damit auch zuständig für Fragen zur Endlagerproblematik. Das Schlusszitat des Frontal21 Sprechers: Schon für die Regierung unter Helmut Kohl wurde der wahre Preis der Atomenergie mit 4 DM pro kWh berechnet, das ist fast das Dreifache des heute teuersten ...

Tschernobyl 1986

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Tschernobyl 1986

Die Katastrophe von Tschernobyl (auch: Super-GAU von Tschernobyl) ereignete sich am 26. April 1986 im Kernkraftwerk Tschernobyl nahe der Stadt Prypjat, Ukraine (damals Sowjetunion), als Folge einer Kernschmelze und Explosion im Kernreaktor Tschornobyl Block IV. Sie gilt - nach dem Unfall in der Kerntechnischen Anlage Majak 1957 - als die zweitschwerste nukleare Havarie und als eine der schlimmsten Umweltkatastrophen aller Zeiten. Die Tagesschau an den Tagen nach dem GAU: Grundlegende Mängel in der Konstruktion des Reaktors sowie Planungs- und Bedienungsfehler bei einem Versuch schaukelten sich auf und bewirkten einen Super-GAU. Große Mengen an radioaktivem Material wurden in die Luft geschleudert und verteilten sich hauptsächlich über die Region nordöstlich von Tschornobyl, aber auch über viele Regionen Europas. Der Unfall führte bei einer nicht genau bekannten Zahl von Menschen zum Tod. Auch bei anderen Erkrankungen wird die Strahlung als mögliche Ursache angesehen. Dazu kommen psychische, soziale, ökologische und ökonomische Schäden. Über die zu erwartenden Langzeitfolgen besteht seit Jahren ein Streit auch unter Wissenschaftlern. Nach der Katastrophe hatten hunderttausende Helfer, so genannte Liquidatoren, einen provisorischen Betonmantel, Sarkophag genannt, um den explodierten Reaktor errichtet, der inzwischen an vielen Stellen gerissen ist und einzustürzen droht. Mit ausländischer Finanzhilfe soll deshalb in den kommenden Jahren eine neue Schutzhülle gebaut werden. Quelle: Wikipedia ...

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AKW-Unfälle.de sammelt eine Liste kleiner und großer nuklearer Stör- und Unfälle – sortiert nach INES-Kategorie und Datum. Hinweise auf fehlende Störfälle bitte einfach an stephan (at) akw-unfaelle.de senden, ich arbeite sie dann sofort ein.

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