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	<title>AKW-Unfälle.de</title>
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	<description>AKW-Unfälle.de sammelt eine Liste kleiner und großer nuklearer Stör- und Unfälle - sortiert nach INES-Kategorie und Datum. Hinweise auf fehlende Störfälle bitte einfach an stephan (at) akw-unfaelle.de senden, ich arbeite sie dann sofort ein.</description>
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		<title>AKW Fessenheim: radioaktives Gas ausgetreten</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 11:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stufe unbekannt]]></category>
		<category><![CDATA[Fessenheim]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich zitiere an dieser Stelle einmal die Pressemitteilung des BUND zum Vorfall, da sich bisher noch keinen anderen belastbaren Quellen finden lassen: Bei einem Störfall am 24. August 2010 im französischen AKW Fessenheim wurden wieder einmal 50 Kubikmeter radioaktiver Gase &#8220;freigesetzt&#8221; wie die staatliche ASN (Autorité de Sûreté Nucléaire) auf ihrer Homepage meldet. Die Meldung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich zitiere an dieser Stelle einmal die Pressemitteilung des <a title="http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/radioaktivitaet-akw-fessenheim.html" href="http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/radioaktivitaet-akw-fessenheim.html" target="_blank">BUND</a> zum Vorfall, da sich bisher noch keinen anderen belastbaren Quellen finden lassen:</p>
<p>Bei einem Störfall am 24. August 2010 im französischen AKW Fessenheim wurden wieder einmal  50 Kubikmeter radioaktiver Gase &#8220;freigesetzt&#8221; wie die staatliche ASN  (Autorité de Sûreté Nucléaire) auf ihrer Homepage meldet. Die Meldung  der ASN ist vom 30 August 2010. Es ist erschreckend, dass diese Meldung  bisher in Deutschland nicht &#8220;angekommen&#8221; ist. Waren das  Regierungspräsidium und die deutschen Medien informiert?<br />
<em>(<span style="text-decoration: underline;">Nachtrag:</span> Das Freiburger RP war zwar informiert, hat die  Meldung aber nicht weitergegeben. So eine Meldung passt einfach nicht in  eine Zeit in der die vorgesetzte Landesregierung für die  Gefahrzeitverlängerung von AKW trommelt.)</em></p>
<p><strong>Es ist uns nicht klar,</strong> was der folgende Satz der ASN Erklärung bedeutet: <em>&#8220;Die Zerfallsaktivität der radioaktiven Abgase aus dem Reservoir wurde vor dem Entweichen nicht gemessen.&#8221; </em>Wenn  dies bedeutet, dass die Radioaktivität unkontrolliert von allen  Messgeräten entwich, dann wäre das noch ein Skandal und eine gezielte  Verschleierung der Dimension des Unfalls. Die zentrale und absolut  wichtige Angabe zur Menge und „Qualität“ der ausgetreten Radioaktivität  fehlt erstaunlicherweise in der Meldung. Dies kann auch eine großräumige  Belastung oder einen überschaubaren Unfall bedeuten. Die Auswertung und  Bewertung des Unfalls lag später beim Betreiber EDF&#8230; Das natürliche  Interesse der EDF an einer „objektiven Bewertung“ solcher Unfälle kennen  wir.  Selbst wenn die ausgetretene Radioaktivität möglicherweise unter  den skandalös hohen Grenzwerten liegt, kann doch jede zusätzliche  Strahlung Krebs auslösen. Die Meldung zeigt auch wieder einmal, wie im  so genannten Normalbetrieb Radioaktivität gezielt abgegeben wird.<em> „Wie bei allen kerntechnischen Anlagen, produzieren die Reaktoren in  Fessenheim radioaktive Abfall-Gase, die in Behältern gelagert werden, um  ihren Zerfall zu kontrollieren, bevor sie in die Atmosphäre ausgeleitet  werden.“</em></p>
<div><em><strong>Die  unglaublichen hohen Grenzwerte für erlaubte Radioaktivitätsabgabe des  Atomkraftwerks Fessenheim liegen bei 925 Milliarden Becquerel/Jahr für  radioaktives Material und 74.000 Milliarden Becquerel/Jahr für Tritium  (Quelle: Eine ältere dpa-Meldung). Bei der Festlegung solcher überhöhten  Grenzwerte wurden mögliche Unfälle schon eingeplant. Kein Wunder wenn  die Grenzwerte, außer bei Katastrophen, immer &#8220;schön&#8221; eingehalten oder  weit unterschritten werden.</strong></em></div>
<p><strong>Aus einer Studie,</strong><br />
die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im Dezember 2007  veröffentlichte, geht hervor, dass die Häufigkeit von Krebserkrankungen  bei Kindern unter fünf Jahren mit der Nähe zum Reaktorstandort deutlich  zunimmt. Die Studie mit Daten von über 6.000 Kindern liefert die bislang  deutlichsten Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko bei Kindern in der  Nähe von Kernkraftwerken. Das Risiko ist demnach im 5-km-Radius für  Kinder unter fünf Jahren um 60 Prozent erhöht, das Leukämierisiko um  etwa 120 Prozent. Im Umkreis von fünf Kilometern um die Reaktoren wurde  für den Zeitraum von 1980 bis 2003 ermittelt, dass 77 Kinder an Krebs  erkrankten, davon 37 Kinder an Leukämie.</p>
<p><strong>In der Werbung der Atomkonzerne</strong><br />
werden Atomkraftwerke häufig als &#8220;abgasfrei&#8221; bezeichnet. Doch  Atomkraftwerke geben auch im so genannten Normalbetrieb über den Kamin,  das Maschinenhaus und das Abwasser radioaktive Stoffe an die Umwelt ab.  Jede noch so geringe radioaktive Strahlung kann Krebs auslösen.</p>
<p>Der akute Vorfall bestätigt die Sorgen der Öffentlichkeit vor den  Risiken des altersschwachen AKW Fessenheim und gefahrzeitverlängerter  Atomkraftwerke.<br />
Die neue Fessenheimer Polizeitruppe konnte (wie zu erwarten war) die  Öffentlichkeit auch nicht vor der radioaktiven Gefahr schützen.</p>
<p>Axel Mayer / BUND-Geschäftsführer</p>
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		<title>AKW Biblis B: Regierungs-Gutachten bestätigt 80 gefährliche Sicherheitsdefizite</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 08:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stufe unbekannt]]></category>
		<category><![CDATA[Biblis]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Atomkraftwerk Biblis B bestehen nachweislich 80 besonders gefährliche Sicherheitsdefizite im Bereich der Störfallauslösung bzw. der Störfallbeherrschung. Darüber hinaus gibt es 36 weitere Sicherheitsdefizite, die potenziell brisant sind. Das ist das zentrale Ergebnis eines Gutachtens des Öko-Instituts im Auftrag des Bundesumweltministeriums. Die &#8220;Untersuchung von Hinweisen des IPPNW auf mögliche Sicherheitsdefizite im Kernkraftwerk Biblis&#8221; bestätigt damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Atomkraftwerk Biblis B bestehen nachweislich 80 besonders gefährliche Sicherheitsdefizite im Bereich der Störfallauslösung bzw. der Störfallbeherrschung. Darüber hinaus gibt es 36 weitere Sicherheitsdefizite, die potenziell brisant sind. Das ist das zentrale Ergebnis eines Gutachtens des Öko-Instituts im Auftrag des Bundesumweltministeriums. Die &#8220;Untersuchung von Hinweisen des <a title="http://www.ippnw.de/startseite/artikel/a7cfc6335d/akw-biblis-b-regierungs-gutachten-b.html" href="http://www.ippnw.de/startseite/artikel/a7cfc6335d/akw-biblis-b-regierungs-gutachten-b.html" target="_blank">IPPNW</a> auf mögliche Sicherheitsdefizite im Kernkraftwerk Biblis&#8221; bestätigt damit 40% bis 55% einer 210 Sachverhalte umfassenden Dokumentation der IPPNW über Schwachstellen von Biblis B als besonders relevant.</p>
<p>Vor dem Hintergrund gravierender Sicherheitsdefizite hat die IPPNW im September 2005 beim Hessischen Umweltministerium die Stilllegung von Biblis B beantragt. Im Januar 2008 reichte sie beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel Klage ein. Für diese Klage legten die Atomkritiker bei Gericht ihre brisante Dokumentation über rund 200 Sicherheitsmängel vor, die sich vornehmlich auf offizielle Bewertungen der behörden-eigenen Gutachter TÜV und Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) stützt. Parallel informierte die IPPNW die Bundesatomaufsicht über die vielen Sicherheitslücken in Biblis B, die daraufhin das Gutachten in Auftrag gab.</p>
<p>Der Vorgang ebenso wie das Ergebnis ist ein Novum: &#8220;Das hat es noch nie gegeben, dass Atomkraftgegner während eines atomrechtlichen Streitverfahrens fachlich Rückendeckung durch ein Gutachten der Bundesatomaufsicht bekamen&#8221;, so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. &#8220;Mit den 80 bis 116 besonders schwerwiegenden Sicherheitsdefiziten ist der weite Abstand vom gesetzlich geforderten Stand von Wissenschaft und Technik belegt. Sicherheitsdefizite im Bereich der Störfallauslösung und der Störfallbeherrschung stellen zudem laut Atomgesetz eine erhebliche Gefahr dar, so dass eine Stilllegung von Biblis B die zwangsläufige Konsequenz dieses Gutachtens sein muss.&#8221;</p>
<p>Die IPPNW weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die hessische Atomaufsicht Ende der 1990er Jahre rund 40 Sicherheitsdefizite von Biblis A als &#8220;gefahrträchtigen Zustand&#8221; bewertete, der zum Entzug der Betriebsgenehmigung führen müsse. &#8220;Aufgrund der Auslegungsdefizite gegenüber den nach dem Stand der Sicherheitstechnik erforderlichen Schutzvorkehrungen ist keine ausreichende Verhinderung und Beherrschung von Auslegungsstörfällen gewährleistet&#8221;, hieß es vor rund 10 Jahren in einer Stilllegungsverfügung. &#8220;Dieselbe Atomaufsichtsbehörde propagiert nun angesichts von rund 200 Sicherheitsdefiziten des benachbarten Atommeilers, von denen der Gutachter der Bundesatomaufsicht 80 bis 116 als besonders brisant einstufte, den langjährigen Weiterbetrieb. Ein derart willkürliches Vorgehen von Atomaufsichtsbehörden kann und darf vor Gericht keinen Bestand haben&#8221;, so Paulitz mit Blick auf den Hessischen Verwaltungsgerichtshof.</p>
<p>Immerhin geht es laut Paulitz bei den vom Gutachter der Bundesregierung hervorgehobenen Sicherheitsdefiziten &#8220;um Störfälle, die in allen einschlägigen Risikostudien im ungünstigen Fall zum Super-GAU führen können&#8221;: Blitzschlag, Wetterextreme, Hochwasser, Erdbeben, anlageninterne Überflutung, anlageninterner Brand, Notstromfall, Kühlmittelverluststörfall, Dampferzeuger-Heizrohrleck, sowie Frischdampfleitungslecks. &#8211; &#8220;Für Fachleute ist damit auf einen Blick erkennbar, dass Biblis B bei fast allen gängigen Unfallszenarien gefährliche Schwachstellen aufweist&#8221;, so Paulitz. &#8220;Keine wirklich unabhängige Atomaufsichtsbehörde und kein Gericht darf angesichts der Gefahren einer Atomkatastrophe ein solches Atomkraftwerk auch nur einen Tag länger in Betrieb lassen.&#8221;</p>
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		<title>extra 3: Stumpfi fragt Politiker nach Endlagermöglichkeiten</title>
		<link>http://www.akw-unfaelle.de/2010/09/18/extra-3-stumpfi-fragt-politiker-nach-endlagermoglichkeiten/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 09:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videotipps]]></category>
		<category><![CDATA[Endlager]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[NDR]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Mancher Wähler wird sich gelegentlich mit der Frage auseinandersetzen, wer denn eigentlich darüber entscheidet, ob und wo in Deutschland ein Endlager errichtet wird und wenn ja, warum ausgerechnet dort und wie es um die Sicherheit des selbigen bestellt ist. Und vor allem, welche Kompetenz besitzen die Entscheidungsträger für ihr weitreichendes Votum? Nun, extra 3, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mancher Wähler wird sich gelegentlich mit der Frage auseinandersetzen, wer denn eigentlich darüber entscheidet, ob und wo in Deutschland ein Endlager errichtet wird und wenn ja, warum ausgerechnet dort und wie es um die Sicherheit des selbigen bestellt ist. Und vor allem, welche Kompetenz besitzen die Entscheidungsträger für ihr weitreichendes Votum? Nun, extra 3, das Satiremagazin des NDR hat einmal nachgefragt: <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/media/extra2475.html" target="_blank">http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/media/extra2475.html</a></p>
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		<title>E-Mail eines Lesers</title>
		<link>http://www.akw-unfaelle.de/2010/09/09/e-mail-eines-lesers/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 08:52:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stufe unbekannt]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Laufe des heutigen Morgens erreichte mich eine E-Mail, die ich den Besuchern dieser Seite nicht vorenthalten möchte. Von: xxxxxx@gmx.de Betreff: Schämen Sie sich nicht? Datum: 9. September 2010 04:30:25 MESZ An: stephan@akw-unfaelle.de Hallo AKW-Unfälle.de-Team, ich bin der Autor der Webseite bunkerbau.ws24.cc und hatte eigentlich aus aktuellem Anlass der Bundesregierung vor Ihre Webseite auf meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Laufe des heutigen Morgens erreichte mich eine E-Mail, die ich den Besuchern dieser Seite nicht vorenthalten möchte.</p>
<blockquote><p>
Von: 	xxxxxx@gmx.de<br />
	Betreff: 	Schämen Sie sich nicht?<br />
	Datum: 	9. September 2010 04:30:25 MESZ<br />
	An: 	stephan@akw-unfaelle.de</p>
<p>Hallo AKW-Unfälle.de-Team,</p>
<p>ich bin der Autor der Webseite bunkerbau.ws24.cc und hatte eigentlich aus aktuellem Anlass der Bundesregierung vor Ihre Webseite auf meiner zu verlinken.</p>
<p>Doch ich Frage mich ernsthaft, ob Sie nicht geschmiert werden so wenig Störfälle wie möglich auf ihrer Seit zu bringen. Werden Sie?</p>
<p>Es ist mir wirklich unverständlich warum Sie die ganzen Störungen in den deutschen AKWs einfach nicht auf ihrer Webseite bringen. INES hin oder her! Wenn es kein offizieller INES-Fall ist sollten Sie mindestens eine eigene Rubrik einrichten die solche Störungen anzeigt.</p>
<p>Das hier sollten Sie sich mal durchlesen:</p>
<p>&#8220;Studie stellt Aussagekraft der INES-Skala in Frage.&#8221;</p>
<p>http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/070513.htm</p>
<p>Ausserdem liste ich Ihnen mal schnell auf was Sie allein bei deutschen AKWs verschlampt haben.</p>
<p>Biblis-A</p>
<p>Hohe Strahlenbelastung des Personals</p>
<p>2003: Konstruktionsfehler des Notkühlsystems</p>
<p>2004: Notspeisesystem zur Hälfte ausgefallen</p>
<p>Biblis-B</p>
<p>1997: Überflutung einer Pumpenkammer</p>
<p>2000: Störung im Notstromsystem</p>
<p>2002: Störung im Notstromsystem</p>
<p>2004: Ausfall des Notstromsystems</p>
<p>Brunsbüttel</p>
<p>1978: Schwerer Störfall</p>
<p>1989: Schwerer Störfall</p>
<p>Knallgasexplosion vor 1992 bei der Untersuchung des Störfalls von 2001 entdeckt.</p>
<p>1992: Schwerer Störfall</p>
<p>2001: Wasserstoff-Explosion im Reaktor</p>
<p>2002: Gravierende Mängel am Notstromsystem</p>
<p>2004: Fehler im Abschaltsystem</p>
<p>2004: Kurzschluss und Brand</p>
<p>Brokdorf</p>
<p>1995: Radioaktivität aus defekten Brennelementen ausgetreten</p>
<p>2005: Schalterdefekte an Not- und Nachkühlpumpen</p>
<p>Unterweser</p>
<p>1998: Blockierte Sicherheitsventile</p>
<p>2000: Gefälschte Sicherheitsdokumente bei MOX-Brennelementen</p>
<p>2003: Einschränkungen durch hohe Außentemperaturen</p>
<p>2005: Kurzschluss im Generator</p>
<p>Krümmel</p>
<p>1970er Jahre: Pfusch beim Einbau des Reaktordruckbehälters</p>
<p>1987: Knallgasexplosionen im Reaktor</p>
<p>Seit 1990: Häufung von Leukämiefällen in der Umgebung des AKW</p>
<p>1993: Risse in wichtigen Anlagenteilen</p>
<p>1998: Risse in wichtigen Anlagenteilen</p>
<p>Philippsburg-1</p>
<p>1981: Stillstand wegen mangelhafter Rohrleitungen</p>
<p>2002: Radioaktives Wasser frei gesetzt</p>
<p>2004: Radioaktives Wasser frei gesetzt</p>
<p>Philippsburg 2</p>
<p>1998: Falsch ausgelegte Notkühlpumpen</p>
<p>2001: Der &#8220;Flutbehälter-Skandal&#8221;</p>
<p>2004: Befestigungsstifte an Notkühlpumpen fehlen</p>
<p>2005: Totvolumen bei der Notkühlung nicht berücksichtigt</p>
<p>Neckarwestheim-1</p>
<p>1999: Ausfall und Brand der Hauptkühlmittelpumpen</p>
<p>2003: Einschränkungen durch hohe Außentemperaturen</p>
<p>2005: Ausfall und Brand der Hauptkühlmittelpumpen</p>
<p>Neckarwestheim-2</p>
<p>2004: Entlassung des technischen Leiters Grauf der als exzellenter Fachmann in Fragen der Kerntechnik gilt, hat der Sicherheitspolitik im Zusammenhang mit den Sparprogrammen widersprochen. Die EnBW drängte im Anschluss auch das Bundesumweltministerium, Grauf aus der Reaktorsicherheitskommission zu entlassen.</p>
<p>2004: Freisetzung von Radioaktivität in den Neckar</p>
<p>Gundremmingen B</p>
<p>2003: Kühlwassermangel</p>
<p>Gundremmingen C</p>
<p>1987: Knallgasexplosionen im Reaktor</p>
<p>Isar/Ohu-1</p>
<p>1981: Stillstand wegen mangelhafter Rohrleitungen</p>
<p>1988: Knallgasexplosionen im Reaktor</p>
<p>1991: Instabilität des Reaktors</p>
<p>2003: Einschränkungen durch hohe Außentemperaturen</p>
<p>Falls Sie Einsicht und Nachbesserung auf Ihrer Seite zeigen, werde ich Ihr Seite natürlich gerne auf meiner verlinken!</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen<br />
Admin Bunkerbau</p></blockquote>
<p>Ich weise an dieser stelle vorsorglich darauf hin, dass es sich bei dieser Webseite um ein Freizeitprojekt einer Privatperson handelt, welches keinen Anspruch auf vollständige Berichterstattung erhebt. Ziel dieser Seite ist es, Menschen zum Nachdenken und ggf. zum entsprechenden Handeln anzuregen. Wenn ein ernsthaftes Interesse besteht, dieses Projekt auszubauen und ggf. mit Arbeitszeit zu unterstützen, dann können Interessenten sich gerne bei mir per Mail melden &#8211; ein Autorenaccount lässt sich hier schnell einrichten und ich bin gerne bereit, das Projekt mit Gleichgesinnten zu erweitern.</p>
<p>Grüße, Stephan</p>
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		<title>Alle Atombomben von 1945 bis 1998</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 11:39:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videotipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Video zeigt eine verstörende Visualisierung aller gezündeten Atombomben zwischen 1945 und 1998.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Video zeigt eine verstörende Visualisierung aller gezündeten Atombomben zwischen 1945 und 1998.</p>
<p><embed src="http://blip.tv/play/AeaDFAI" type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="350" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Atom-U-Boote: gesunkene Boote</title>
		<link>http://www.akw-unfaelle.de/2008/12/20/atom-u-boote-gesunkene-boote/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 10:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Atom-U-Boot]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Auszug aus der Wikipedia zu Atom-U-Booten und deren Sicherheit: Bisher sind sieben Atom-U-Boote bestätigterweise gesunken, zwei davon auf Seiten der USA und fünf aus der Sowjetunion/Russland. Hierbei ist zu beachten, dass einige der U-Boote, zum Beispiel die sowjetische K-429 zwar starken Wassereinbruch erlitten haben, der Rumpf selber aber intakt gelieben ist, das Boot wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Auszug aus der Wikipedia zu Atom-U-Booten und deren Sicherheit:</p>
<p>Bisher sind sieben Atom-U-Boote bestätigterweise gesunken, zwei davon auf Seiten der USA und fünf aus der Sowjetunion/Russland. Hierbei ist zu beachten, dass einige der U-Boote, zum Beispiel die sowjetische <em>K-429</em> zwar starken Wassereinbruch erlitten haben, der Rumpf selber aber intakt gelieben ist, das Boot wurde später gehoben. Daher variieren die Zahlen je nach Quelle teilweise. Auch ist fraglich, ob Atom-U-Boote der chinesischen Volksbefreiungsarmee gesunken sein können.</p>
<p>Das erste verlorene Atom-U-Boot überhaupt war 1963 die <em>USS Thresher (SSN-593)</em>, die bei Tieftauchtests mit der gesamten Besatzung von 129 Mann verloren ging. Fünf Jahre später sank das zweite US-Boot. Der Grund für die Explosion, die sich 1968 an Bord der <em>USS Scorpion (SSN-589)</em> ereignete, ist nie sicher geklärt worden. Heute wird vermutet, dass eine defekte Torpedobatterie diese ausgelöst haben könnte. 99 Seeleute verloren dabei ihr Leben.</p>
<p>1970 brach an Bord der sowjetischen <em>K-8</em> ein Feuer aus. Das Boot wurde in Schlepp genommen, während welchem es mit 52 Mann unterging. 1986 detonierte an Bord der sowjetischen <em>K-219</em> der Treibstofftank einer Interkontinentalrakete nach einem Leck in der Siloabdeckung. Das Schiff hielt sich über zwei Tage an der Wasseroberfläche, sank aber letztendlich. Die Crew konnte vorher von Bord gehen. Weniger als drei Jahre später ging die <em><span class="mw-redirect">K-278 Komsomolez</span></em> nach einem Feuer verloren, wobei 42 Besatzungsmitglieder umkamen. 2000 sank das russische U-Boot <em>Kursk</em> nach einer Torpedoexplosion, alle 118 Besatzungsmitglieder starben. 2003 ging schließlich das bisher letzte Atom-U-Boot, die <em>K-159</em> verloren. Das Boot war bereits 1989 außer Dienst gestellt worden und sollte nun zur Abwrackung geschleppt werden. Während des Schlepps lief das Boot jedoch voll und ging mit neun Seeleuten an Bord unter.</p>
<p>Ein Bericht der Internationalen Atomenergieorganisation von September 2001 gibt die Ergebnisse von Wasseruntersuchungen in der Region der Grabstätten der gesunkenen U-Boote wieder. Demnach wurde kaum eine radioaktive Belastung gemessen, die nicht aus dem Fallout früherer Kernwaffentests resultiert. Nahe den amerikanischen Booten wurde lediglich ein erhöhter Spiegel von <sup>60</sup>Co gemessen, nahe der <em>Komsomolez</em> von <sup>137</sup>Cs. Dies weist darauf hin, dass die Reaktorkammern in allen Fällen auch nach teilweise über 40 Jahren unter Wasser bisher dicht halten.</p>
<p>Außerdem berichten einige Quellen von einem Verlust eines chinesischen SSBN der <em>Xia-Klasse</em>. Der amerikanische Autor und ehemalige Marineattacheé Peter Huchthausen berichtet weiterhin davon, dass ein <em>Han</em> 1983 nach einer Kollision mit einer sowjetischen <em>Victor III</em> gesunken sein soll. Demnach seien die beiden Boote 100 Kilometer südöstlich von Wladiwostok zusammengestoßen und die <em>Han</em> darauf in einem Kilometer tiefen Wasser mit ihrer gesamten Mannschaft versunken. Die Russische Akademie der Wissenschaften habe 1989 dort Strahlungswerte von bis zu 1000 Röntgen pro Stunde gemessen. Außerdem belegt Huchthausen den Unfall mit einer Masse erschienener Nachrufe auf U-Boot-Konstrukteure in chinesischen Zeitungen im fraglichen Zeitraum.</p>
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		<title>Reaktorneubau in Weißrussland?</title>
		<link>http://www.akw-unfaelle.de/2008/12/14/reaktorneubau-in-weisrussland/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 15:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Reaktorneubau]]></category>
		<category><![CDATA[Weißrussland]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum eine Region der Erde musste so schmerzhaft über Atomkraft lernen wie Weißrussland. Die Katastrophe von Tschernobyl trieb den radioaktiven Fallout direkt in die Region. Nun plant WEißrusslands Präsident Lukaschenko einen AKW-Neubau in seinem Land. Deutschlandfunk berichtete dazu gestern mit einem sehr tief recherchierten Hintergrund-Special. Hier einige lesenswerte Ausschnitte: Ein alter Imker erzählte mir (später [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum eine Region der Erde musste so schmerzhaft über Atomkraft lernen wie Weißrussland. Die Katastrophe von Tschernobyl trieb den radioaktiven Fallout direkt in die Region. Nun plant WEißrusslands Präsident Lukaschenko einen AKW-Neubau in seinem Land. <a title="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/gesichtereuropas/890281/" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/gesichtereuropas/890281/" target="_blank">Deutschlandfunk berichtete dazu gestern mit einem sehr tief recherchierten Hintergrund-Special.</a> Hier einige lesenswerte Ausschnitte:</p>
<blockquote><p><span class="text_zitatdlf">Ein alter Imker erzählte mir (später hörte ich ähnliches auch von anderen):&#8221; Ich komme am Morgen in den Garten, und irgendwas fehlt, ein vertrautes Geräusch. Keine einzige Biene &#8230; Keine einzige Biene war zu hören! Keine einzige! Was war das? Was war los? Auch am nächsten Tag flogen sie nicht aus. Und am übernächsten. Hinterher erfuhren wir von der Havarie im Atomkraftwerk, und das ist ganz in der Nähe. Aber lange wussten wir nichts. Die Bienen wussten Bescheid, aber wir nicht. Jetzt werde ich immer nach Ihnen richten&#8221;. Noch ein Beispiel: Ich sprach mit Anglern, die an einem Fluss saßen. &#8220;Wir warteten darauf, dass man uns im Fernsehen etwas erklärte &#8230; &#8230; .. Uns sagte, wie man sich schützen kann. Aber die Regenwürmer &#8230; .. Einfache Regenwürmer! Die verkrochen sich tief in der Erde, einen halben oder einen ganzen Meter tief. Wir kapierten natürlich nicht. Wir buddelten und buddelten. Wir fanden keinen einzigen Regenwurm zum Angeln.&#8221;</span></p>
<p><span class="text_italic">Als am 26. April 1986 der Reaktorblock IV in Tschernobyl außer Kontrolle geriet, kam es zur Kernschmelze. Die freigesetzte Radioaktivität war 400 Mal größer, als die Explosionen von Hiroshima und Nagasaki zusammen. Die radioaktive Wolke zog nach Norden, etwa zwei Drittel des Fallout gingen in Weißrussland nieder. Doch die Menschen dort erfuhren erst einmal nichts davon. Noch Tage später, am 1. Mai, ließ man sie überall im Land zu den traditionellen Aufmärschen antreten, im Süden von Belarus marschierten die Menschen über verstrahlte Straßen.</span></p>
<p>Nach der Katastrophe wurden Hunderttausende &#8211; Soldaten und Milizangehörige &#8211; zu Aufräumarbeiten nach Tschernobyl geschafft. Arbeiteten zum Teil direkt am havarierten Block IV und setzten sich dabei ungeheuren Strahlendosen aus: Liquidatoren &#8211; so werden diese Menschen noch heute genannt. Viele von ihnen sind gestorben, und die Überlebenden kämpfen mit den Spätfolgen. Und um die Unterstützung, die ihnen der Staat damals versprochen hatte.</p></blockquote>
<p>[...]</p>
<blockquote><p><span class="text_zitatdlf">Wir haben mit den meisten europäischen und russischen AKW-Herstellern gesprochen. Und am Ende eines jeden Treffens stellten wir die Frage: Wieviel wird es denn kosten? Und in allen Fällen hörten wir: &#8220;Oh, das hängt von vielen Dingen ab.&#8221; Am Ende habe ich selbst nach Daten gesucht. In der Fachzeitschrift &#8220;World Nuclear News-Letter&#8221;.</span></p>
<p>Mikhalevich nimmt die Lesebrille ab, dreht sie zwischen den Händen. Nein, genau will er sich lieber nicht festlegen. Eines aber hat er seiner Regierung geraten: Bei den Preisverhandlungen ordentlich zu pokern. Die Russen gegen die Europäer auszuspielen. Und auf jeden Fall auf einen Tschernobylbonus zu achten:</p>
<p><span class="text_zitatdlf">Warum nicht? Die Reaktorproduzenten müssen sich darum bewerben, hier bauen zu dürfen. Denn in der öffentlichen Meinung, weltweit, muss das Atomkraftwerk, das hier gebaut wird, das sicherste sein. Darum hat Weißrussland eine Schlüsselfunktion, der Reaktorbau hier ist eine gute Reklame. Die Weißrussen sind sehr sensibel gegenüber dem Strahlungsthema. Ein Viertel der Bevölkerung lebt in einer belasteten Region.</span></p>
<p>Mikhalevich weiß, dass das Vertrauen in die Wissenschaftler seit Tschernobyl erschüttert ist. Predigten die doch erst die Segnungen und die Sicherheit der Atomkraft und verschwiegen dann lange die Folgen. Darum setzt der Physiker jetzt auf einen Neuanfang, auf Überzeugungsarbeit, bei den Allerjüngsten.</p>
<p><span class="text_zitatdlf">Ich schreibe gerade ein Buch für Kinder über Atomenergie. Zusammen mit einem litauischen Autor. Wir schreiben dieses Buch für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren. Das ist ein sehr schön illustriertes Buch.</span></p></blockquote>
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		<title>Vom Aufstieg Russlands zur Atommacht</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 12:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stufe 6 - Schwerer Unfall]]></category>
		<category><![CDATA[Deponie]]></category>
		<category><![CDATA[Endlager]]></category>
		<category><![CDATA[Halde]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Kirgisien]]></category>
		<category><![CDATA[Syr Darja]]></category>

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		<description><![CDATA[Russland betreibt Kernkraftwerke und besitzt Atomwaffen. Viele Kernraftwerke und viele Atomwaffen. 10 Kernkraftwerke, die 31 Reaktorblöcke beherbergen und wahrscheinlich genug Atomwaffen, um die Erde nach einem Erst-, Zweit- und Drittschlag restlos zu pulverisieren. All diese Dinge sind natürlich nicht mal eben ohne weitere Probleme entstanden, wie Majak und Tschernobyl erschreckend eindrucksvoll beweisen. Doch das ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Russland betreibt Kernkraftwerke und besitzt Atomwaffen. Viele Kernraftwerke und viele Atomwaffen. 10 Kernkraftwerke, die 31 Reaktorblöcke beherbergen und wahrscheinlich genug Atomwaffen, um die Erde nach einem <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Erstschlag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erstschlag" target="_blank">Erst-, Zweit- und Drittschlag</a> restlos zu pulverisieren. All diese Dinge sind natürlich nicht mal eben ohne weitere Probleme entstanden, wie <a title="http://www.akw-unfaelle.de/1957/09/29/geheimakte-majak-russland-1948-heute/" href="http://www.akw-unfaelle.de/1957/09/29/geheimakte-majak-russland-1948-heute/" target="_blank">Majak</a> und <a title="http://www.akw-unfaelle.de/1986/04/26/tschernobyl-1986/" href="http://www.akw-unfaelle.de/1986/04/26/tschernobyl-1986/" target="_blank">Tschernobyl</a> erschreckend eindrucksvoll beweisen. Doch das ist natürlich noch längst nicht das Ende der Fahnenstange. Spiegel Online <a title="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,594166,00.html" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,594166,00.html" target="_blank">berichtet</a> heute über einen Uno-Report, der das Ausmaß der nuklearen Katastrophe in Zentralasien:</p>
<blockquote><p>Ausgerechnet in zahlreichen Flusstälern des Berglands gibt es 92 Deponien, die Abraum von Uranerz und Uranschlämme enthalten. Es handelt sich dabei um radioaktive und hochgiftige Altlasten, die in Uranmühlen angefallen waren: Beim Zerkleinern des Erzes und bei der Herstellung von sogenanntem Yellowcake, dem gelblichen Pulver, das als Grundlage für die Weiterverarbeitung von Uran dient &#8211; bis hin zum Spaltmaterial in Atombomben.</p>
<p>[...]</p>
<p>Die Ausmaße des Schadens sind enorm. 6500 Hektar – eine Fläche von mehr als 9000 Fußballfeldern – sind in dem Land radioaktiv kontaminiert. In den Deponien lagern 254 Millionen Kubikmeter Uranschlämme und Urangestein, das entspricht 475 Millionen Tonnen, meldet der Uno-Informationsdienst Irin.</p>
<p>[...]</p>
<p>Die Rückstände wurden in Senken und Kuhlen gekippt und dann einfach mit Erde zugedeckt. Das Abfallgestein aber enthält erhöhte Konzentrationen von Radioisotopen und die Schlämme langlebige Zerfallsprodukte wie zum Beispiel Thorium und Radium – und aus den Deponien steigt Radongas auf, das der Wind weiterträgt. Schwermetalle und große Mengen von Arsen runden den makaberen Cocktail ab.</p>
<p>[...]</p>
<p>Man ist hier von Bergflanken umgeben und von 23 Abraumhalden sowie 13 Lagerplätzen mit Uranschlämmen. Eine Studie des New Yorker Blacksmith-Instituts zählt Mailuu-Suu zu den meistverseuchten Gegenden der Welt. Radioökologen haben herausgefunden, dass die Menschen von Mailuu-Suu und den Tälern der Umgebung doppelt so oft an Krebsleiden erkranken wie ihre Landsleute im Rest Kirgisiens.</p></blockquote>
<p>Aber weil all das natürlich noch lange nicht genügt, berichtet der Uno-Informationsdienst auch davon, dass die Bewohner das Gebiet langsam sogar wieder zu <strong>besiedeln</strong> beginnen &#8211; trotz Warnschildern mit der Aufschrift &#8216;Verbotene Zone&#8217;. Aber auch das reicht natürlich noch nicht: Die ganzen Halden liegen im Einzugsgebiet von einem der größten Ströme Asiens, dem Syr Darja. Und weil Kirgisien gerade wirtschaftlich total fit ist, um sich um ein solches Erbe zu kümmern, werden die Deponien langsam aber sicher unterspült und drohen, in den Strom zu lecken. Wenn das passiert, betrifft das knapp 3 Mio Menschen in der Region. Die Weltbank versenkt da jetzt Milliarden, um die Deponien abzusichern und es wird sogar überlegt, den kompletten Flusslauf zu verändern, damit man das Risiko zumindest minimieren kann. Na dann&#8230;</p>
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		<title>Das AKW Gundremmingen und die Kinderleukämie &#8211; Zufall?</title>
		<link>http://www.akw-unfaelle.de/2008/11/25/das-akw-gundremmingen-und-die-kinderleukamie-zufall/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 22:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stufe unbekannt]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesamt für Strahlenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gundremmingen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderleukämie]]></category>
		<category><![CDATA[Leukämie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Augsburger Allgemeine berichtete gestern über ein Symposium von Ärzten, Wissenschaftlern und Naturschützern in Augsburg. Dabei kam Interessantes zutage: Die vom BfS (Bundesamtes für Strahlenschutz) in Auftrag gegebene Studie verglich die Krankheitsfälle in den Kreisen mit AKW mit anderen. In einer Presseerklärung des Bundesumweltamtes heißt es zur Studie: „Im Fünf-Kilometer-Umkreis um die Reaktoren wurde im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-Strahlung-als-moegliche-Ursache-fuer-Leukaemie-_arid,1396774_regid,2_puid,2_pageid,4490.html" href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-Strahlung-als-moegliche-Ursache-fuer-Leukaemie-_arid,1396774_regid,2_puid,2_pageid,4490.html" target="_blank">Augsburger Allgemeine</a> berichtete gestern über ein Symposium von Ärzten, Wissenschaftlern und Naturschützern in Augsburg. Dabei kam Interessantes zutage:</p>
<blockquote><p>Die vom BfS (Bundesamtes für Strahlenschutz) in Auftrag gegebene Studie verglich die Krankheitsfälle in den Kreisen mit AKW mit anderen. In einer Presseerklärung des Bundesumweltamtes heißt es zur Studie: „Im Fünf-Kilometer-Umkreis um die Reaktoren wurde im Untersuchungszeitraum von 1980 bis 2003 festgestellt, dass 37 Kinder neu an Leukämie erkrankt sind. Im statistischen Durchschnitt wären 17 Fälle zu erwarten gewesen.“</p>
<p>[...]</p></blockquote>
<blockquote><p>„Bei Versicherungen berechnet man das Risiko mit der Formel Wahrscheinlichkeit mal zu erwartender Schadenssumme. Selbst wenn nur einmal in 1000 Jahren ein schlimmer AKW-Unfall passiert, ist der Schaden nicht zu verantworten“, sagte Kamm. Ähnlich sah es auch der Physiker Wolfgang Neumann, der sich mit Verweis auf Materialverschleiß gegen eine Laufzeitverlängerung aussprach und wegen der ungelösten Frage des Endlagers einen Ausstieg forderte.</p></blockquote>
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		<title>Ihre Kinder sind in Sicherheit&#8230;</title>
		<link>http://www.akw-unfaelle.de/2008/11/21/ihre-kinder-sind-in-sicherheit/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 09:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stufe unbekannt]]></category>
		<category><![CDATA[Fessenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Notfallübung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Badische Zeitung veröffentlichte einen Artikel über ein geprobtes Notfallszenario. Zitate aus dem Artikel und von Beteiligten: Ein Rohr der Zuleitung zum Dampfgenerator ist gebrochen, der Sekundärkreislauf kontaminiert, eine Dampfwolke entwichen. Wie können sich die Damen und Herren der Atomlobby ernsthaft hinstellen und Sicherheit propagieren, wenn gleichzeitig derartige Unfallszenarien geübt werden müssen? Ich meine ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Badische Zeitung veröffentlichte einen <a title="http://www.badische-zeitung.de/elsass/eine-wolke-ueber-fessenheim--8100416.html" href="http://www.badische-zeitung.de/elsass/eine-wolke-ueber-fessenheim--8100416.html" target="_blank">Artikel</a> über ein geprobtes Notfallszenario. Zitate aus dem Artikel und von Beteiligten:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Ein Rohr der Zuleitung zum Dampfgenerator ist gebrochen, der Sekundärkreislauf kontaminiert, eine Dampfwolke entwichen.</p>
<p>Wie können sich die Damen und Herren der Atomlobby ernsthaft hinstellen und Sicherheit propagieren, wenn gleichzeitig derartige Unfallszenarien geübt werden müssen? Ich meine <strong>ein Rohrbruch</strong>?!?</p>
<p style="padding-left: 30px;">Solche Krisenübungen werden an 15 Tagen pro Jahr im Simulator durchexerziert.</p>
<p>Die Betreiber eines AKW wenden also <strong>mehr als 4% ihrer Laufzeit für Störfallübungen</strong> auf&#8230;</p>
<p style="padding-left: 30px;">Jedes Wort der telefonischen Mitteilung ist sorgfältig gewählt. Katastrophenschutzübungen und -pläne sind eine heikle Angelegenheit. Das zeigte sich schon 1980, nachdem Unbekannte bei einem Einbruch ins Landratsamt Lörrach den Katastrophenplan für Fessenheim entwendeten und veröffentlichten.</p>
<p>Auf gut Deutsch: Lieber die Worte richtig wählen, schließlich möchteman selbst ja auch wiedergewählt werden&#8230;</p>
<p style="padding-left: 30px;">Wie viel Nutzen bringen solche Übungen für den Ernstfall? &#8220;Käme es zu einer Kernschmelze&#8221;, sagt Christian Küppers, Experte für Nukleartechnik am Ökoinstitut in Darmstadt, &#8220;müsste man den gesamten Oberrhein evakuieren.&#8221; Dafür würden die Kapazitäten nicht reichen.</p>
<p>Das muss man sich mal auf der Zunge zergehenlassen: <strong>Dafür würden die Kapazitäten nicht reichen!</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Weil aber die Belastung mit radioaktiven Substanzen weit unter dem Grenzwert geblieben ist, ab dem Jodtabletten eingenommen werden sollen, erteilt das Ministerium zugleich die Weisung: Die Empfehlung, im Haus zu bleiben, ist zurückzunehmen. In Freiburg sorgt das für Unverständnis. Inzwischen vertritt Ulrich Springer den Regierungspräsidenten. Er greift zum Telefon, landet erst bei einer Werbeagentur, dann beim Ministerium: &#8220;Den Menschen sagen, sie können wieder rausgehen, und gleichzeitig den Katastrophenalarm beibehalten – das ist nicht vermittelbar.&#8221; Außerdem ist man der Ansicht, dass das Umweltministerium nicht weisungsbefugt ist.</p>
<p>Also wenn daraus nicht eindeutig hervorgeht, dass die Damen und Herren ALLES unter Kontrolle haben&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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