Frontal 21: Die Lüge von billigem Atomstrom

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Frontal 21: Die Lüge von billigem Atomstrom

Von sicheren Endlagern und was Bundeskanzlerin Angela Merkel damit zu tun hat. Politiker und Atomlobby lassen bei keiner Gelegenheit aus, vor einem Energiedefizit und/oder wahnsinnig steigenden Energiepreisen zu warnen. CDU und CSU möchten hier u.a. entgegenwirken, indem die Laufzeit veralteter Kraftwerke weiter verlängert werden soll, was ein enormes Sicherheitsrisiko bedeutet, wie die aufgelisteten Stör- und Unfälle auf dieser Seite einfach ersichtlich aufzeigen. Doch nicht nur im Bereich AKW-Betrieb möchten uns die Parteien mit dem C im Namen offenbar wichtige Details vorenthalten. Auch bei der Endlagerproblematik scheint Desinformation das Stichwort des Jahrzehnts zu sein, wie folgender Frontal21-Bericht zeigt. So sind gerade einmal 5 % der Kosten für das mittlerweile sanierungsbedürftige 'Endlager' Morsleben von der Atomwirtschaft gezahlt worden, den Rest der knapp 2,5 Mia. Euro zahlt schlichtweg der Steuerzahler. Dass sich damit der Preis für Atomstrom sicher gut subventionieren lässt, steht außer Frage. Die Kosten werden sozialisiert, die Gewinne privatisiert. Ein spannendes Detail am Rande ist hierbei die Rolle der Bundeskanzlerin Angela Merkel, früher Umweltministerin und damit auch zuständig für Fragen zur Endlagerproblematik. Das Schlusszitat des Frontal21 Sprechers: Schon für die Regierung unter Helmut Kohl wurde der wahre Preis der Atomenergie mit 4 DM pro kWh berechnet, das ist fast das Dreifache des heute teuersten ...

Biblis ’08 probt den “Ernstfall” – mit 1000 Freiwilligen

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Biblis ’08 probt den “Ernstfall” – mit 1000 Freiwilligen

Das AKW Biblis probt an diesem Wocheneende wie bereits berichtet den Ernstfall. 1000 Freiwillige sind hierfür 2 Tage unterwegs, um einen atomaren Unfall der Stufe INES 6 einzudämmen. Hierzu ein Zitat von Main-Spitze: Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW bemängelte, dass bei der Übung lediglich die Folgen eines schweren Atomunfalls und nicht einer Katastrophe wie in Tschernobyl simuliert werde. Außerdem zeigten widersprüchliche Empfehlungen einer Notfall-Broschüre des Biblis-Betreibers RWE, wie hilflos die Behörden einem echten Atomunfall gegenüberstünden. Nach Ansicht der hessischen Grünen beweist die Katastrophenübung die besondere Gefahr des Reaktors in Biblis. Nur ein abgeschaltetes Atomkraftwerk sei ein sicheres Atomkraftwerk, hieß es. Ich zitiere hierzu einfach auch einmal einen Absatz aus der Wikipedia, der den Aufwand beschreibt, der in Tschernobyl nach der Katastrophe notwendig war: Unmittelbar nach dem Unglück und bis Ende 1987 wurden etwa 200.000 Aufräumarbeiter („Liquidatoren“) eingesetzt. Davon erhielten ca. 1.000 innerhalb des ersten Tages nach dem Unglück schwere bis absolut tödliche Strahlendosen im Bereich von 2 bis 20 Gray. Die restlichen Liquidatoren erhielten demgegenüber wesentlich geringere (sich nicht direkt auswirkende) Strahlendosen bis zu maximal etwa 500 Millisievert (mSv), bei einem Mittelwert von etwa 100 mSv. Die Zahl der Liquidatoren erhöhte sich nach Angaben der WHO in den folgenden Jahren auf 600.000 bis 800.000. Die Zahl ist ...

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AKW-Unfälle.de sammelt eine Liste kleiner und großer nuklearer Stör- und Unfälle – sortiert nach INES-Kategorie und Datum. Hinweise auf fehlende Störfälle bitte einfach an stephan (at) akw-unfaelle.de senden, ich arbeite sie dann sofort ein.

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