Was Kinder über AKWs wissen

Categories: Leseempfehlungen, Stufe unbekannt
Was Kinder über AKWs wissen

Eigentlich ist es sogar Kindern klar: AKWs bescheren uns eine 'strahlende' Zukunft. Selbst Kinderseiten wie HellesKöpfchen lehren unseren Nachwuchs, dass AKWs eine große Unsicherheit bergen. Ein Artikel aus dem Jahre 2007 wird dabei für die Kinder sehr konkret: Insgesamt hat es innerhalb der letzten sechs Jahre fast tausend Störfälle in deutschen Atomkraftwerken gegeben. Besonders bei älteren Kraftwerken kommt es gehäuft zu Problemen und Zwischenfällen. Das Atomkraftwerk Brunsbüttel soll dabei an der Spitze liegen. Seit Beginn des Betriebs im Jahr 1976 sind dort 437 Störfälle registriert worden. Aber auch in Krümmel sind schon 302 Störungen gemeldet worden. Nach Ansicht von Renate Künast (Bündnis 90/ die Grünen) ist eine Katastrophe wie die von Tschernobyl auch in jedem deutschen Atomkraftwerk nicht auszuschließen. Der Konzern Vattenfall wurde von Künast stark kritisiert: "Das Unternehmen ist nicht geeignet, ein Atomkraftwerk zu führen", sagte sie in einem Interview. Auch die 15-jährige Kinder-Kolumnistin Luisa vertritt auf der Seite einen klaren Standpunkt: Auch die Kraftwerke sind nur Maschinen - Technik, die auch mal versagen kann, die alt, brüchig und fehlerhaft werden kann. Und: Geht der Kernreaktor kaputt, hat dies weit schlimmere Folgen, als wenn ein Sonnenkollektor seinen Geist aufgibt. Selbst wenn wir denken: "Wir leben im Hier und Jetzt, was interessiert es uns, ...

Tests bestätigen: keine Freisetzung von Radioaktivität an die Umwelt aus dem IAEO Seibersdorf Labor

Categories: Stufe 1 - Störung
Tests bestätigen: keine Freisetzung von Radioaktivität an die Umwelt aus dem IAEO Seibersdorf Labor

Pressemitteilung der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) : Unabhängige Analysen haben bestätigt, dass es nach dem Zwischenfall am 3. August 2008 in einem Labor der IAEO Laboratorien Seibersdorf (Anm.:bei Wien in Österreich) zu keiner Freisetzung von radioaktivem Material an die Umwelt gekommen ist. Die Testresultate wurden von den Austrian Research Centers (ARC) zur Verfügung gestellt. Die Analysen stammen von Erd-, Pflanzen- und Wasserproben, die auf dem Aussengelände der IAEO Laboratorien in Seibersdorf, wo sich der Zwischenfall ereignet hat, durchgeführt wurden. Die Strahlenschutzexperten der ARC bestätigen damit die ersten Ergebnisse des automatischen Überwachungssystems des Labors. Diese Werte deuteten darauf hin, dass es keinerlei radioaktive Freisetzung in die Umwelt gab. Seit dem Zwischenfall unternahm die IAEO konstante Luftanalysen in der Umgebung des Labors. Diese Analysen ergaben ebenfalls keine Hinweise auf eine radioaktive Kontamination. Eine kleine Menge Plutonium in einer Säurelösung trat aus, als eines von fünf kleinen, versiegelten Probegefäßen zerplatzte, nachdem sich der Druck im Gefäß aufgebaut hatte. Die Probegefäße wurden in einem Stahlsafe aufbewahrt. Die fünf Probegefäße enthielten weniger als 1 Gramm Plutonium. Das Material wurde im Labor für wissenschaftliche Referenzzwecke gelagert. Fast die gesamte Kontamination wurde innerhalb des verschlossenen Stahlsafes zurückgehalten. Wie schon berichtet, wurde der automatische Alarm durch die hoch-sensitiven Detektoren des Luftüberwachungs-Systems im Labor ausgelöst. ...

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