20 Tote auf Atom-U-Boot [UPDATE]

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20 Tote auf Atom-U-Boot [UPDATE]

Auf einem russischen Atom-U-Boot soll es zu einen Zwischenfall gekommen sein, berichtet SpOn. Während einer Tauchfahrtsei das Feuerlöschsystem angesprungen. Die Ursache dafür sowie der Name und der Standort des U-Boots seien bisher unbekannt. Warum das Feuerlöschsystem ansprang und wie die Menschen genau ums Leben kamen, ist bislang unklar. Derartige Systeme auf russischen Atom-U-Booten setzen üblicherweise Schaum und Chemikalien ein, wie RIA-Nowosti unter Berufung auf einen ungenannten Schiffsbauexperten berichtete. Das U-Boot selbst sei nicht beschädigt, an Bord sei keine erhöhte Radioaktivität gemessen worden, sagte der Marinevertreter. Es habe Anweisung erhalten, sofort in den Hafen zurückzukehren. Hier gibt es den ganzen Artikel: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,589303,00.html [UPDATE]: Nach offiziellen Angaben schaltete sich aus bisher ungeklärten Gründen in zwei Abteilungen das Feuerlöschsystem des U-Boots ein: Dort wurde das Gas Freon (Halogenkohlenwasserstoff) eingeleitet, das im Falle eines Brandes der Luft den Sauerstoff entzieht. Die Besatzungsmitglieder, die sich in den betroffenen Abteilungen befanden, erstickten. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Ria-Nowosti sind allerdings für alle Besatzungsmitglieder Sauerstoffgeräte vorgeschrieben, die es erlauben, trotz des Gasaustritts zehn Minuten lang weiterzuatmen. Verschiedene Experten in russischen Medien vermuten, dass menschliches Versagen bei einem der Versuche ein Grund für das Unglück gewesen sein könnte. Das U-Boot selbst sei nicht beschädigt, an Bord sei keine erhöhte Radioaktivität gemessen worden, sagte der ...

Zwischenfälle auf Atom-U-Booten

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Zwischenfälle auf Atom-U-Booten

Die Wikipedia weiß über Zwischenfälle auf Atom-U-Booten: Besonders die sowjetischen Atom-U-Boote der ersten Generation waren in Unfälle verwickelt, die direkt mit der neuartigen Antriebsart in Zusammenhang standen. Bereits 1961 kam es zu einer Beinahe-Katastrophe auf der K-19, bei der eine Kernschmelze nur dadurch verhindert werden konnte, dass acht Männer direkt in die verstrahlte Reaktorkammer gingen und ein Notkühlsystem zusammenimprovisierten. Nach diesem Zwischenfall erhielt das Boot von sowjetischen Seemännern den Beinamen „Hiroshima“. Allein bis 1970 wurden nach Reaktorproblemen an Bord von fünf weiteren Booten Besatzungsmitglieder teilweise so schwer verstrahlt, dass sie kurz darauf verstarben. Vor allem bezüglich der ersten sowjetischen Boote gibt es Berichte über so niedrige Sicherheitsstandards, dass in westlichen Booten vorgeschriebene Strahlungsgrenzwerte um ein Vielfaches überschritten wurden. Dies geschah vor allem aus konstruktionstechnischen Gesichtspunkten, da die größtenteils aus Blei bestehende Reaktorabschirmung das Gewicht eines Bootes stark erhöht. Aus diesem Grund waren die frühen Boote sehr anfällig für Probleme. Aber auch bei den sowjetischen Booten der späteren Generationen gab es weitere Unglücksfälle wie der Ausbruch von Feuer an Bord und Schwierigkeiten bei der Wartung oder Neubefüllung von Reaktoren. Ein Beispiel für Letzteres ist die K-314, in der 1985 der versuchte Austausch der Brennelemente eine heftige Explosion hervorrief, die 10 Menschen tötete und ...

Wohin mit alten Atom-U-Booten?

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Wohin mit alten Atom-U-Booten?

Was die Wikipedia über den Verbleib alter Atom-U-Boote weiß, ist mehr als haarsträubend: Weit größere Probleme mit der umweltgerechten Zerlegung der Rümpfe sowie der Endlagerung der verbrauchten Kernbrennstoffe hatte und hat die russische Marine, die große Stückzahlen von Atom-U-Booten von der Sowjetmarine geerbt hat. Da Russland aber nach dem Zusammenbruch der UdSSR kaum genug Geld aufbringen konnte, um die noch seetüchtigen Schiffe zu unterhalten, wurde der fachgerechten Entsorgung der U-Boote kaum Wert beigemessen, viele verrosteten in russischen Marinebasen. Ende der 1990er Jahre hatte die russische Marine circa 130 alte nuklear angetriebene U-Boote angesammelt, die teilweise schon vor 20 Jahren außer Dienst gestellt worden waren und nur durch in den Rumpf gepumpte Druckluft und an die Seiten gebundene Pontons nicht sanken. Die Sowjetunion hatte sich kaum um die veralteten, ab Mitte der 1980er Jahre außer Dienst gestellten Atom-U-Boote gekümmert, sondern mehr Mittel für Notreparaturen an alten sowie den Bau immer neuer Boote aufgewandt. Reaktoren und die daraus entnommenen, verbrauchten, aber noch radioaktiven Kernbrennstoffe von Booten, die zerlegt wurden, wurden an der Küste in teils nicht ausreichend abgeschirmten Stätten gelagert. Mitunter war allerdings in diesen Lagern nicht ausreichend Platz vorhanden, so dass ganze Reaktoren, teils mit, teils ohne Kernbrennstoffe, an der Küste der Karasee, ...

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