Wie bereits hier zu sehen ist, wird in Finnland derzeit mit Hochdruck an einem neuen Reaktor gebaut, der der erste Reaktorneubau in Europa seit Tschernobyl ist. Die Tagesschau berichtete darüber:
Im April 2001, ein Jahr vor der entscheidenden Abstimmung über den AKW-Neubau im Parlament, gab es die größte Anti-Atom-Demonstration in der Geschichte des Landes mit 6000 Teilnehmern in Helsinki. Viel ist das nicht, bedenkt man, dass laut einer Umfrage des finnischen Gallup-Instituts 45 Prozent der Finnen den Ausbau von Atomenergie ablehnen. Fast ebenso viele, 43 Prozent, sind aber dafür. In seinem Wohnort Eurajoki, einer Gemeinde mit 5760 Einwohnern, sei das extrem, sagt Esa Aro-Heinilä. "Für die Leute hier ist Atomkraft heilig, weil sie Jobs bringt. Wer das anders sieht, hat verloren und wird gemieden." 750 Menschen arbeiten zurzeit in den beiden Reaktoren in Olkiluoto, bis zu 200 neue Jobs sollen durch den Neubau hinzu kommen.
An dem Unternehmen, das den Reaktor geplant hat und umsetzt, ist das deutsche Unternehmen Siemens mit 34% beteiligt. Hier ist ein Werbespot für den Reaktor:
Und so stellt sich das Unternehmen in seiner allgemeinen Werbung dar:
Flippig, trendig, global Player (man beachte den Schwenk nach China zum Spot-Ende...).
Die taz meldete im letzten Monat, dass es bei den Bauarbeiten ...